zur Navigation springen

Handball : Noch kein richtiger Prüfstein

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballer des PHC Wittenberge besiegen SVT Uelzen/Salzwedel im Test deutlich 40:21. Freitag kommt Oberligist Lübbenau

von
erstellt am 11.Aug.2014 | 08:37 Uhr

Es war ein lockerer Aufgalopp für die Handballer des PHC Wittenberge. Die Spieler des Brandenburgligisten präsentierten sich erstmals vor der neuen Saison ihrem eigenen Anhang und sorgten mit dem klaren 40:21 (28:14, 14:7)-Sieg über 3 x 25 Minuten gegen SVT Uelzen/Salzwedel in der OSZ-Halle für gute Laune.

Allerdings erwiesen sich die Gäste, die am Punktspielbetrieb der Landesliga Lüneburg teilnehmen, und nicht in Bestbesetzung angereist kamen, nicht gerade als richtig schwerer Prüfstein. Aber für den PHC, bei dem Marc Steffen Köhring, Mathias Richter, Tobias Jüchert und René Jahns aus unterschiedlichen Gründen fehlten, war es eine gute Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln.

„Der Gegner hat vieles zugelassen. Wir konnten unsere Spielzüge durchspielen. Und die Deckung stand schon sehr gut, daran ist das Team aus Uelzen/Salzwedel mehrfach verzweifelt“, analysierte Ingo Lipinski die Partie. Und die verfolgte der PHC-Vizepräsident diesmal aus einer anderen Perspektive: Als Schiedesrichter. Zusammen mit Tobias Ehrt leitete er die Partie. Das Duo hatte mit der fairen Begegnung keine Probleme.

Die hatten eher die Gäste, die vor allem im ersten Abschnitt nur sehr schwer in die Gänge kamen. Nur beim Stand von 7:5 für die Wittenberger – die hatten sich aber zuvor auch einige Ballverluste geleistet – machte es den Eindruck, es könnte eine ausgeglichene Partie werden. Aber die Hausherren zogen in der Deckung wieder etwas an, kamen so zu Ballgewinnen und nutzten diese zu Toren. Mit einem 7:2-Lauf wurden die letzten Minuten des ersten Drittels zu einer Demonstration, mit 14:7 ging es in die erste Pause.

Die PHC-Verantwortlichen Detlef Bebber und Martin Hückel versammelten ihre Schützlinge in einer Ecke der Halle. Derweil saß Gunnar Beuthling auf der Tribüne. „Der Job und Handball lassen sich momentan nicht vereinbaren. Und entweder mache ich etwas ganz oder gar nicht. Deshalb trete ich etwas kürzer, bin aber – so oft es geht – bei der Mannschaft“, erklärte der bisherige Betreuer, der diesen Status beibehält.

Und was hatte er gesehen? „Acht Abstaubertore, zwei Siebenmetertreffer und vier herausgespielte Tore. Das reicht vielleicht gegen diesen Gegner, aber nicht in der Brandenburgliga gegen Falkensee. Kann aber sein, dass die Mannschaft hart trainiert hat und etwas platt ist“, lautete sein Fazit nach den ersten 25 Minuten.

Der Verein jedenfalls schenkt der Kombination Bebber/Hückel vollstes Vertrauen. „Ich finde es gut, dass Martin Hückel das macht. Denn jetzt sieht auch einmal ein Spieler, wie die Abläufe so sind. Und die Mannschaft hat sich immer für Leute aus den eigenen Reihen ausgesprochen“, erklärte Ingo Lipinski.

Der dann in den verbleibenden 50 Minuten einen dominierenden PHC erlebte. Die Mannschaft baute den Vorsprung immer weiter aus. Nachwuchsspieler Andre Walter trug sich ebenso in die Torschützenliste ein wie Rückkehrer Patrick Cesla. „Eins ist sicher: Am kommenden Freitag wartet ein ganz anderes Kaliber auf uns“, sagte der PHC-Vizepräsident. Er meint damit die TSG Lübbenau. Das Team aus der Oberliga Ostsee-Spree ist dann um 20 Uhr zu Gast in der OSZ-Halle.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen