zur Navigation springen
Sport in der Prignitz

22. Oktober 2017 | 23:15 Uhr

Handball : Noch eine Rechnung offen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Brandenburgliga-Handballer vom PHC Wittenberge empfangen am Samstag (17 Uhr) den Tabellenzweiten SV 63 Brandenburg-West

von
erstellt am 12.Feb.2015 | 13:04 Uhr

Drei Siege in drei Spielen in der Handball-Brandenburgliga, dazu ein starker Auftritt gegen den Bundesligisten HSV Handball – Für die Spieler des PHC Wittenberge hat das neue Jahr gut begonnen. Und so wollen die Akteure um Spielertrainer Martin Hückel weitermachen. Auch wenn jetzt ein ganz dicker Brocken kommt. Am Samstag erwartet der PHC um 17 Uhr den SV 63 Brandenburg-West zum Spitzenspiel in der OSZ-Halle. Doch auch die Gäste reisen mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge im Jahr 2015 in die Elbestadt.

Nur vier Zähler trennen den derzeitigen Fünften Wittenberge (14:10) und die, punktgleich mit Spitzenreiter HSV Oberhavel auf Rang zwei liegenden, 63er (18:6) in der Tabelle. Und trotzdem sind für PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski die Rollen klar verteilt. „Für mich sind die Brandenburger klarer Favorit. Sie sind für mich das beste Team der Liga. Die sind stärker aufgestellt, haben im Gegensatz zu uns personell ganz andere Möglichkeiten und wollen aufsteigen.“

Angesichts der klaren 22:31-Hinspielniederlage seiner Männer ist die Skepsis durchaus nachvollziehbar. Und trotzdem werden die Gastgeber morgen sicher nicht vor Ehrfurcht erstarren. Zumal die Brandenburger auch schon drei Mal als Verlierer die gegnerischen Hallen verlassen mussten. Und dass die Elbestädter gerade gegen vermeintlich stärkere Gegner über sich hinauswachsen können, dürfte sich nicht erst seit dem klaren Heimsieg gegen Tabellenführer Oberhavel herumgesprochen haben.

Und da gibt es noch eine offene Rechnung zu begleichen. Denn gegen Brandenburg-West warten die Elbestädter nach drei gespielten Partien in der Brandenburgliga noch auf einen Sieg. „Wir wollen den Favoriten ein bisschen ärgern. Dafür müssen wir im Defensivbereich gegen den guten Rückraum der Gäste aber ordentlich stehen und unsere Angriffe erfolgreich abschließen“, lautet die einfache Erfolgsformel Lipinskis, der selbst nicht einschätzen kann, wie sein Team die dreiwöchige Spielpause seit dem überzeugenden 30:22-Sieg beim SSV Falkensee überstanden hat. „So eine längere Pause ist immer ein Problem. Ich freue mich auf eine interessante Partie. “

Verzichten müssen die Wittenberger morgen auf Torwart Steffen Tonello, der am Knie operiert wurde, sowie auf den privat verhinderten Patrick Knust. Ansonsten sind alle Mann an Deck.

 


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen