Handball : Niederlage in allerletzter Sekunde noch abgewendet

Perlebergs Mirko Helmdach (2.v.r.) „erfreute“ sich oft besonderer Aufmerksamkeit.
Perlebergs Mirko Helmdach (2.v.r.) „erfreute“ sich oft besonderer Aufmerksamkeit.

Perleberger Verbandsliga-Handballer trennen sich vom 1. SV Eberswalde II 28:28 (11:13)

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15. März 2015, 18:40 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau/Weiß Perleberg haben mit einer wahren Energieleistung ein schon sicher verloren geglaubtes Spiel noch gedreht. Lange lagen die Gastgeber am Samstag im Heimspiel gegen den 1. SV Eberswalde II zurück. Erst in allerletzter Sekunde schaffte Mirko Helmdach noch das Tor zum am Ende glückliche 28:28 (11:13). Mit dem Punktgewinn verließen die Blau/Weißen die Abstiegraänge und verbesserten sich mit nun 11:23 Punkten auf Rang acht.

„Wir waren eigentlich schon tot“, fand Mirko Helmdach, am Ende mit zwölf Treffern treffsichertste Schütze bei den Gastgebern, angesichts des drei Tore Rückstands eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene (25:28). „Wir haben aber gekämpft und bis zum Schluss an uns geglaubt. Am Ende war der Punkt sicher glücklich. Doch danach fragt später keiner mehr.“

Die gesamten 60 Minuten über lagen die Gastgeber nicht einmal in Front. Die Eberswalder agierten in für sie eng werdenden Phasen einfach cleverer und nutzten die technischen Fehler und Ungenauigkeiten der Perleberger immer wieder geschickt aus.

In der Schlussphase gingen die Perleberger zur offenen Manndeckung über. Das zeigte Wirkung. Beim Stand von 27:28 und Ballbesitz leisteten sich die Gäste ein en Fehler. Mirko Helmdach bekam den Ball, schüttelte den wie eine Klette an ihm hängenden Gegenspieler ab und netzte schließlich zum umjubelten Ausgleich ein.

Zur allgemeinen Hektik auf der Platte trug auch das oft mit zweierlei Maß messende Schiedsrichterduo bei. „Die Schieris waren unterirdisch“, fand auch Mirko Helmdach.

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