Handball : Nie am Erfolg gezweifelt

Mirko Helmdach (M.) war mit zwölf Treffern erfolgreichster Perleberger Werfer gegen Dahlewitz.
Mirko Helmdach (M.) war mit zwölf Treffern erfolgreichster Perleberger Werfer gegen Dahlewitz.

Perleberger Handballer gewinnen 33:26 (16:14) gegen Dahlewitz

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25. Januar 2016, 19:10 Uhr

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg können etwas aufatmen. Im Abstiegskampf der Verbandsliga Nord gelang ihnen mit dem 33:26 (16:14) gegen Blau-Weiß Dahlewitz ein wichtiger Heimerfolg (wie gestern kurz gemeldet). Dadurch zogen die Perleberger mit jetzt 8:16 Punkten am Kontrahenten vorbei und verbesserten sich in der Tabelle auf Platz neun.

„Wir haben nicht einmal zurückgelegen. Es war ein toller Kampf von allen. Es hat sich eine Mannschaft präsentiert und diesmal stand die Abwehr auch gut“, sagte ein zufriedener Perleberger Trainer Jörg Domagala. Bis zum Stand von 6:5 hielten die Gäste mit. Dann setzten sich die Blau-Weißen aus der Rolandstadt auf 9:5 ab. „Doch danach hatten wir unsere berühmten zehn Minuten“, berichtete der Coach über die Phase, in der Dahlewitz beim 10:10 noch einmal der Gleichstand gelang.

Zu allem Überfluss knickte auch noch Marcel Domagala um. Für ihn war das Spiel beendet. Seine Teamkollegen rissen sich zusammen und erarbeiteten sich zur Pause einen kleinen Vorsprung.

Nach dem Wechsel nahmen die Perleberger den bis dahin erfolgreichsten Werfer der Gäste in Manndeckung. Bert Bräuer erzielte elf Tore für Dahlewitz. Die Prignitzer gewannen die Oberhand, führten 20:15 und ließen den Kontrahenten nur beim 26:23 noch einmal näher kommen.

„Dann haben wir uns abgesetzt und Dahlewitz hat konditionell nachgelassen. Ich hatte in der zweite Halbzeit nie das Gefühl, wir könnten die Partie noch verlieren“, erklärte Jörg Domagala. Und der Coach der Blau-Weißen hatte noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: „Matthias Nagel war in der zweiten Halbzeit im Tor großartig. Er hat mehrere Siebenmeter gehalten und war unser Rückhalt“, lobte er. Der vierte Saisonsieg der Perleberger war somit unter Dach und Fach.

Die Gastgeber haderten ein wenig mit der zum Teil überharten Gangart des Kontrahenten: „Wir werden sicher keine Freunde mehr“, meinte Domagala. Der auch nicht so recht nachvollziehen konnte, weshalb zwei Schiedsrichter aus der Dahlewitzer Umgebung die Partie pfiffen und warum das Duo aus Frankfurt und Schlaubetal gleich elf Zeitstrafen gegen Perleberg, aber nur sechs gegen Dahlewitz verhängte.  

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