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Segeln : Nicht ganz den richtigen Riecher für den Wind

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Deutsche Meister aus Schwerin belegen bei Lenzener Herbstregatta in Ixylon-Klasse Platz zwei

von
erstellt am 01.Okt.2014 | 10:53 Uhr

Emsiges Treiben herrschte am vergangenen Wochenende auf dem Gelände des Segelvereins Lenzen (SVL) am Rudower See. Zur 42. Herbstregatta des Vereins reisten Aktive aus zehn Vereinen an. „Mit der Beteiligung war die Organisations- und Wettkampfleitung natürlich sehr zufrieden“, sagt Enzo Hilscher, Jugendwart der Lenzener Segler, nach den vier Wettfahrten, die nach dem Olympischen Punktesystem (Low-Point-System) gewertet wurden. „Als Verein und Trainer ist man dann besonders stolz, wenn dann die eigenen Mitglieder auch noch gute Ergebnisse erzielen.“ In sechs Klassen starteten 69 Boote .

Anders als bei manch vorherigen Auflagen der Herbstregatta spielte diesmal auch das Wetter mit. Bei den ersten drei Wettfahrten am Samstag herrschte Windstärke zwei bis drei. Bei schwachem Wind brachten die Aktiven am Sonntag auch die letzte Wettfahrt unter Dach und Fach.

„Die Lenzener Regatta hat schon seit vielen Jahren einen festen Platz in unserem Regattakalender. Wir sind diesmal mit der ganzen Familie hier. Der Lenzener Verein gibt sich immer sehr viel Mühe. Alles ist gut organisiert“, erzählt Stefan Claus vom Schweriner Yacht-Club, zusammen mit seiner Frau Bärbel amtierender Deutschen Meister in der Ixylon-Klasse. Dass das Lenzener Segelrevier seine Tücken hat, musste das mit der Zwei-Mann-Jolle segelnde Paar aber anerkennen. „Es ist ja ein relativ kleiner See. Hier herrschen oft schwierige Bedingungen“, berichtet Stefan Claus, „da muss man schon den richtigen Riecher für den Wind haben.“

Hatten die Wittenfördener nicht ganz. Sie wurden hinter Gregor/André Zachäus ( Plauer Wassersportverein) Zweite. Besser machte es Sohn Josef, der die 430er-Klasse zusammen mit Jacob Fynnau vor Jan Wiegrefe-Mieth/Lorenz Bear und Tore Temmler/Pia Voss (alle SVL) gewann. Auch Claus-Tochter Paula belegte hinter Gesamtsieger Cornelius Falke (Segler-Club Arendsee) Rang 2 in der mit 27 Booten am stärksten besetzten Optimist-Klasse. Dritter wurde Edgar Stütz vom gastgebenden Verein mit der Opti-Jolle.

Jüngste Teilnehmerin war die sechsjährige Aliena Kiecksee (Parchim), die 19. in der Einsteigerklasse wurde und wie alle Kinder und Jugendliche Sachpreise mit nach Hause nahm.

Den Sieg bei den „Piraten“ machten drei Lenzener Teams unter sich aus. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz gewannen Birger Stockmann/ Bernd Lindow vor Torsten Bock/Ulrich Zumkowskie und Steffen Fielhauer und Dirk Köhn. In der Bootsklasse Cadet langte es für Pia Broza/Jaqueline Fleckenstein (SVL) zu Rang drei.


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