Handball : Neutmann, Maske und ein Team

PHC-Kreisläufer Bastian Prieß (l.) bekam die Spreewälder Deckung nie so richtig in den Griff.
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PHC-Kreisläufer Bastian Prieß (l.) bekam die Spreewälder Deckung nie so richtig in den Griff.

Brandenburgliga-Handballer des PHC Wittenberge gewinnen nach starker Leistung 33:31 (13:13) gegen HC Spreewald

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24. November 2014, 10:59 Uhr

Die Handballer des PHC Wittenberge haben sich durch ein 33:31 (13:13) gegen den HC Spreewald im letzten Heimspiel in der Brandenburgliga in diesem Jahr am Gegner vorbei auf den sechsten Tabellenplatz geschoben. In einem hart umkämpften, aber von vielen kleinen Nickligkeiten gekennzeichneten Spiel in der vollen OSZ-Halle boten die Gastgeber eine starke Leistung und bewiesen Moral.

Ein bärenstarker Torwart Stephan Neutmann, ein im Angriff äußerst effizienter Florian Maske mit 14 Toren und ein PHC-Team, das auch kleinere Schwächephasen und Aufholjagden der Gäste wegsteckte – das waren die Grundsteine zum dritten Saisonsieg, der von Mannschaft und Zuschauern begeistert gefeiert wurde. „Ein schönes Spiel von uns“, sagte ein zufriedener PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski nach den 60 Minuten. Aber er gab auf Nachfrage auch zu: „Ja, es war ein dreckiger Sieg.“

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts, die Schiedsrichter Bernd Woite/Dieter Witczak (HV Calau) waren gefordert. Der PHC antwortete auf den 0:2-Rückstand. Am Anfang erfolgreich mit der schnellen Mitte. Aus dem 2:5 machen Florian Maske mit drei Toren und Benjamin Peter ein 6:5. Doch die Partie bleibt offen. Die Führung wechselt ständig, beim Stand von 11:12 kurz vor Pause, hält Stephan Neutmann zwei Siebenmeter sowie einen Wurf eines freistehenden HC-Akteurs und somit sein Team im Spiel. Mit einem 13:13 geht es in die Kabinen.

Nach dem Wechsel bleibt es eng. Beim 18:16 durch den nimmermüden Kreisläufer Bastian Prieß führt der PHC erstmals mit zwei Toren. Doch die Gäste bleiben dann. Beim 23:19 durch Christian Walenciak waren es dann vier Treffer. Aber die Spreewälder geben nicht auf, unterstützt von Wittenbergern, die ab und zu unkonzentriert und hektisch wirkten, den Vorsprung Vogelwild verspielen. So auch nach dem 26:22 bis zum 26:26 (54.).

Es beginnt die zermürbende Schlussphase. Der PHC geht in Führung, der HC gleicht aus. Doch nach dem 29:29 trifft Christian Walenciak zum 30:29. Im Gegenzug verhindert Stephan Neutmann, der drei Siebenmeter und mehrere glasklare Chancen hielt, den Ausgleich. Benjamin Peter erhöht auf 31:29.

Auch wenn die nie aufgebenden Gäste noch einmal verkürzen, Spielertrainer Martin Hückel und Christian Walenciak sorgen mit ihren Treffern zum 33:30 vor den mittlerweile auf den Bänken stehenden Zuschauern für die Entscheidung.


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