zur Navigation springen

Fussball : Neuer Siegername in der Liste

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Grundschule Karstädt entthront beim 4. Sepp Herberger-Tag Titelverteidiger Jahnschule Pritzwalk

von
erstellt am 22.Feb.2017 | 21:57 Uhr

Die Rekordbeteiligung gut gemeistert, ein neuer Namen in der Siegerliste, eine begeisterte Schiedsrichter-Legende und Tickets für drei Prignitzer Fußballtalente zum Sichtungstraining an die Sportschule in Cottbus – das ist das grobe Fazit des 4. Sepp Herberger-Tages in der Karstädter Löcknitzhalle.

„Ich bin sehr erfreut über die Resonanz mit 15 Teams. Es war ein sehr faires Turnier, vom sportlichen Niveau her sehr ausgeglichen. Das lag auch daran, dass die Spieler aus dem DFB-Stützpunkt gut auf die Schulen verteilt waren“, sagte Organisator Frank Dannehl. Der Prignitzer Schulsportberater und DFB-Stützpunkttrainer und sein erfahrenes Helferteam meisterten die Aufgabe mit vier Gruppen, Viertelfinal-, Halbfinal- und Platzierungsspielen sowie Techniktest souverän.

Beim Turnier, dem Fußballfest der Grundschulen, trug sich mit der Schule Karstädt ein neuer Name in die Siegerliste ein. Die Karstädter besiegten im Finale Titelverteidiger Jahnschule Pritzwalk 1:0. „Überrascht war ich von der Freien Schule Baek“, kommentierte Frank Dannehl den 4. Platz des Teams, das nach mehrjähriger Pause wieder eine Schulmannschaft stellte. Baek unterlag im Spiel um Platz 3 der Jahnschule Wittenberge I 0:3. Zum besten Spieler wurde Tim Engel (Karstädt) gewählt, zum besten Torwart Johannes Gans (Baek). Die Ehrung für das beste Mädchen erhielt Eva Jirjahn (Lanz).

Drei Schüler erhielten eine besondere Auszeichnung. Detlef Wohlfahrt, Cheftrainer des Fußball Landesverbandes Brandenburg, und Frank Dannehl gefielen die Auftritte von Tyler Brauer (Perleberg), Tim Engel und Arvid Schüller (Pritzwalk). Das Trio erhielt eine Einladung zum Sichtungstraining an der Sportschule in Cottbus.

Unter Beobachtung standen auch die drei Schiedsrichter aus dem Pritzwalker Schulprojekt, die dort zu Nachwuchsreferees ausgebildet werden. Klaus-Dieter Stenzel, ehemaliger DDR-Oberliga- und Bundesligaschiedsrichter, nahm dieses Trio unter die Lupe. Nicht ohne Stolz. „Wir haben in der Schule in Pritzwalk zwei Gruppen von je 20 Schülern, die dort ausgebildet werden. Ich selbst fahre alle drei Wochen nach Pritzwalk“, erklärte der in Forst lebende Stenzel.

Er ist in das Projekt mit eingebunden und fördert es mit Leidenschaft. „Mit hat die Hilfe, die ich früher bekommen habe, sehr geholfen. Sonst hätte ich es nie soweit gebracht. Und jetzt möchte ich davon gern viel wieder zurückgeben, meinte Stenzel, der auf 68 internationale Einsätze in 27 Ländern verweisen kann.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen