Volleyball : Netzduelle auf 21 Feldern

Packende Netzduelle, wie in dieser Szene vor einigen Jahren, sind auch bei der 27. Auflage des Wittenberger Volleyballsommers am kommenden Wochenende garantiert.
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Packende Netzduelle, wie in dieser Szene vor einigen Jahren, sind auch bei der 27. Auflage des Wittenberger Volleyballsommers am kommenden Wochenende garantiert.

27. Volleyballsommer und 17. Sparkassen-Cup steigten am 16./17. Juni im Wittenberger Thälmann-Stadion

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14. Juni 2018, 05:21 Uhr

Das Ernst-Thälmann-Stadion in Wittenberge ist am kommenden Wochenende wieder fest in der Hand der Volleyballer und Volleyballerinnen. Hier steigt der 27. Volleyballsommer mit dem 17. Prignitzer-Sparkassen-Cup, organisiert vom SV Empor/Grün-Rot Wittenberge. Am Samstag und am Sonntag wird beim wohl größten und erneut unter der Schirmherrschaft von Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann stehenden Freiluft-Volleyballturnier Nordwest-Brandenburgs jeweils um 9 Uhr auf den 21 Spielfeldern gebaggert und geschmettert.

Gespielt wird in zwei Leistungsklassen (Hobby bis Kreisklasse/ab Kreisklasse bis Regionalliga). Es gibt Turniere für Männer, Frauen sowie im Mixed. Bei letztgenannter Kategorie müssen immer mindestens zwei Frauen auf dem Feld stehen. Nach der Vor- und Zwischenrunde am Samstag geht es am Sonntag in die Platzierungs- und Finalspiele.

„Gemeldet haben bisher 70 Mannschaften aus sieben Bundesländern“, erzählt Mario Linke, der zusammen mit Hans Jürgen Miksch und Lars Freier seit Jahren die organisatorischen Fäden für das Turnier zieht, im Gespräch mit unserer Zeitung am Mittwoch. Damit würden die Veranstalter den Teilnehmerrekord, der seit dem Jahr 2005 übrigens bei 81 Teams steht, nicht ganz knacken.

Der Volleyballsommer ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein geselliges. Viele Sportler kennen sich seit vielen Turnieren, verabreden sich jedes Jahr wieder in Wittenberge. Unterstützung erhalten die Hauptorganisatoren auch von vielen ehemaligen Volleyballern, die nicht mehr in der Region leben und ihre Turnierteilnahme nutzen, um der Heimat mal wieder einen Besuch abzustatten. Und von Vereinsmitgliedern des SV Empor-Grün-Rot, die jedes Jahr wieder beim Auf- und Abbau helfen.

„Aus der Prignitz sind sieben Mannschaften dabei. Das Team mit der weitesten Anreise wird wohl aus Erfurtkommen“, weiß Mario Linke, der natürlich auf gutes und vor allem trockenes Wetter hofft. „Aber dafür stehen die Prognosen ja ganz gut.“

Der erste, aus einer spontanen Idee hervor gegangene Volleyballsommer wurde im Rahmen des Sportfestes des ESV Wittenberge auf dem Gelände an der Breeser Straße am 16. Juni 1991 ausgetragen. Am Start waren damals 13 Herrenteams, der Turniersieg ging an Grün-Rot Wittenberge. Nach der gelungenen Premiere verlegten die Empor-Volleyballer ihr Sommerturnier auf das Gelände der alten Badeanstalt an der Elbe. 1993 zog der Volleyballsommer dann in das Ernst-Thälmann-Stadion um und wurde seitdem – mit einer Ausnahme – immer dort veranstaltet. Seitdem haben rund 1 700 Mannschaften und rund 15 500 Volleyballer am Wittenberger Turnier gekommen.

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