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Schwimmen : Nadolny poliert gute Bilanz auf

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Elf Medaillen für Wittenberger Schwimmer bei Landestitelkämpfen

Zur wahrscheinlich letzten Landesmeisterschaft in der altehrwürdigen Schwimmhalle „Am Brauhausberg“ kamen 24 Brandenburger Vereine nach Potsdam. Die neue moderne Schwimmhalle nebenan soll in diesem Jahr eingeweiht werden. Zuvor aber sammelten die Aktiven des SchwimmClubs Delphin Wittenberge (SCDW) im alten Becken elf Medaillen. Insgesamt waren rund 400 Schwimmer bei diesen gut besetzten Meisterschaften auf der 50 m Bahn am Start.

An den zwei langen Wettkampftagen kamen die 18 Wittenberger Nachwuchs-Delphine nach etwas verhaltenem Start immer besser in Fahrt und bewiesen, dass im Nordwesten des Landes sehr gut trainiert und schnell geschwommen wird. Jeder Prignitzer ging an beiden Tagen mindestens fünf mal an den Start. Der Wittenberger Nachwuchs holte neun Medaillen (3 x Silber, 6 x Bronze)und erzielte viele persönliche Bestleistungen. Aufpoliert wurde diese gute Bilanz durch zwei Goldmedaillen vom „Potsdamer“ Delphin Luc Nadolny (Jahrgang 2001), der über 50 und 100 m Brust (0:32,49 und 1:11,82 min.) siegte.

Ebenfalls im Brustschwimmen war mit Marlon Hamel (2005) einer der jüngsten Wittenberger sehr flott unterwegs und gewann über 100 m (1:37,98) eine Silbermedaille und über die doppelte Distanz (3:38,60) Bronze. Die gleichen Medaillenfarben gab es auch für Lea Fürstenberg (2004) und Lea Altenburg (2003). Lea Fürstenberg erkämpfte sich Silber über 50 m Schmetterling (0:35,46) und Bronze über 50 m Freistil (0:31,35). Für Lea Altenburg gab es Silber über 50 m Brust (0:39,82) und Bronze über 100 m Freistil (1:08,00).

Beide Zeiten bedeuteten Vereinsrekord. Außerdem gab es für die große Lea zwei neue Vereinsbestmarken über 100 m Brust (1:30,25 und Platz 4), sowie über 50 m Rücken (0:36,10 und Platz 4). Die kleine Lea schwamm zwei weitere Clubrekorde über 100 und 200 m Rücken (1:20,18/2:55,65).

Sehr erfreulich aus Prignitzer Sicht ist, dass sich drei weitere Delphine einen Podiumsplatz sicherten. Am härtesten hat sich diesen Caren Wolf 2003) erkämpft. Sie erreichte über die kräftezehrende 200 m Schmetterling-Distanz Bronze in 3:16,83. Ihr Bruder Carlo Wolf (2002) schwamm über 200m Lagen in der für diese Distanz tollen Zeit von 2:47,70 Minuten ebenfalls zu Bronze. Eigentlich eher auf den Rückenstrecken zu Hause, sicherte sich Mathis Gleiniger (2004) diesmal Bronze über 100m Brust in 1:37,40 min.

Aber auch die vielen guten Platzierungen machten Freude. Zwölf mal erreichten die Delphine Platz vier, 14 mal Rang fünf und elf mal Platz sechs. So schwammen die Brüder Jannis Schöne (2002) und Tamias Schöne (2005) nicht in die Medaillenränge, aber jeweils sechs mal unter die besten zehn, was von einem sehr breiten Leistungsspektrum zeugt. Mit zum Teil deutlichen Steigerungen empfahlen sich Marie Elisabeth Barfuß (2004), Jill Brauer (2003), Vincent Luca Heider (2002), Samira Natsulas (2006), Angelina Schulz (2005), Jannis Stolz (2003), Robin Stolz (2001), Kim Zoll (2005) und Sarah Michelle Golz (2001) für weitere Aufgaben.

Nicht unerwähnt soll bleiben soll der Einsatz der Trainer Golz und Gleiniger sowie der vielen Schwimm-Eltern bei diesem langen Wettkampf-Wochenende. Damit verabschieden sich die Wittenberger Schwimmer in die Sommerferien, die jedoch von ein paar mutigen Sportlern zur Teilnahme an Freiwasserschwimmen genutzt wird.

 


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