Tischtennis : Nach Rückstand das Spiel gedreht

Die Pritzwalker Felix Goltz, Marcel Kraft, Steffen Werkis (v.l.) und Hartmut Watschke (3.v.r.) verstehen, sich trotz aller sportlicher Rivalität, mit den ESV-Spielern Robert Pöhls, Steffen Pöhl, Dennis Schwarz und Jan Sawallisch (v.r.).
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Die Pritzwalker Felix Goltz, Marcel Kraft, Steffen Werkis (v.l.) und Hartmut Watschke (3.v.r.) verstehen, sich trotz aller sportlicher Rivalität, mit den ESV-Spielern Robert Pöhls, Steffen Pöhl, Dennis Schwarz und Jan Sawallisch (v.r.).

1. Landesklasse Nord: ESV Wittenberge verteidigt mit 10:5-Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Pritzwalker SV die Tabellenführung

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04. November 2014, 10:43 Uhr

Die erste Männermannschaft vom ESV Wittenberge hat das Spitzenspiel und Prignitzderby in der 1. Tischtennis-Landesklasse Nord gegen den Pritzwalker SV mit 10:5 gewonnen und damit die Tabellenführung ausgebaut. Allerdings war der Sieg der Gastgeber alles andere als ein Spaziergang, auch wenn das Ergebnis eine deutliche Sprache spricht.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Nach den verloren Doppeln zu Beginn haben wir aber nach hinten raus eine gute Mannschaftsleistung gezeigt“, war ESV-Mannschaftsleiter Dennis Schwarz erleichtert. Pritzwalks Kapitän Steffen Werkis zeigte sich als guter Verlierer: „Der Sieg des ESV geht in Ordnung. Wir wollten uns gut verkaufen. Das ist uns glaube ich ganz gut gelungen.“

Im Aufeinandertreffen der beiden bis dato in der Tabelle führenden Teams legte der ESV in den Doppeln einen Fehlstart hin. Während Steffen Pöhl und Robert Pöhls (vertrat den beruflich verhinderten Kevin Beckendorf) dem PSV-Duo Hartmut Watschke/Steffen Werkis klar in drei Sätzen unterlag, lieferten sich Dennis Schwarz und Jan Sawallisch am Nebentisch ein packendes Duell mit Felix Goltz und Marcel Kraft. Nach vier hart umkämpften Sätzen stand es 2:2, ehe die Pritzwalker den Entscheidungssatz mit 11:6 für sich entschieden.

In der ersten Einzelrunde gewann jedes Team zwei Spiele. Doch danach drehten die Wittenberger die Partie. Sawallisch und Schwarz hielten im oberen Paarkreuz Goltz und Kraft mit je 3:1-Sätzen in Schach. Im unteren Paarkreuz rang Pöhl seine Gegenüber Werkis in vier Sätzen nieder. Da Pöhls dem PSV-Routinier Watschke beim 3:0 keine Chance ließ, führten die Eisenbahner nach der zweiten Einzelrunde mit 6:4. Spiel gedreht.

Nun zeigten die ESVer ihre individuelle Klasse. Pöhl und Sawallisch bezwangen Kraft und Werkis klar und auch Schwarz behielt gegen Watschke in vier Sätzen die Oberhand.

Doch trotz des mittlerweile klaren 4:9-Rückstandes gaben sich die Dömnitzstädter noch nicht geschlagen. So drehte Goltz gegen Pöhls nach 0:2 (9:11, 5:11)-Satzrückstand auf, gewann die Sätze drei (11:9) und vier (11:8) und entschied die schon verloren geglaubte Partie im Entscheidungssatz (12:10) noch für sich. Auch Sawallisch hatte gegen Watschke mehr Mühe als erwartet, setzte sich am Ende aber doch in fünf Sätzen durch. „Spielentscheidend war heute das untere Paarkreuz. Steffen und Robert haben ihre Sache gut gemacht“, lobte Dennis Schwarz seine Teamkollegen.

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