fussball : Nach der Pause eingebrochen

Für Veritas-Kapitän Sebastian Metschulat (l.) gab es in dieser Szene kein Vorbeikommen an den Pritzwalkern Luiz Adriano Ferreira da Conceicao (M.) und Tony Kipper.
Für Veritas-Kapitän Sebastian Metschulat (l.) gab es in dieser Szene kein Vorbeikommen an den Pritzwalkern Luiz Adriano Ferreira da Conceicao (M.) und Tony Kipper.

Veritas Wittenberge/Breese verliert das Prignitzderby in der Fußball-Landesklasse West gegen Pritzwalk mit 1:2 (1:0)

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25. November 2019, 04:16 Uhr

Die Fußballer vom Pritzwalker FHV 03 haben am zwölften Spieltag der Landesklasse West ein Lebenszeichen gesendet. Nach zuletzt acht Spielen in Folge ohne Sieg entschied das Tabellenschlusslicht am Samstag das Prignitzderby beim favorisierten FSV Veritas Wittenberge/Breese mit 2:1 (0:1) für sich und gab die Rote Laterne an den Langener SV weiter. Veritas bleibt trotz der Heimpleite Tabellenneunter.

160 Zuschauer im Thälmann-Stadion sahen bei nasskalten Temperaturen eine über weite Strecken zerfahrene Partie. Die Gastgeber, bei denen Alexander Helzel schon in der 12. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, mühte sich gegen tief stehende Pritzwalker um einen geordneten Spielfluss. Mit der ersten guten Chance brachte Christoph Nitsche Veritas per Kopfball mit 1:0 in Front (16.). Bereits im Gegenzug konnte die Abwehr der Grün-Roten mit Glück und Geschick den Ausgleich verhindern. Bis auf einen Torschuss von FHV-Kapitän Matthias Altenburg, den Veritas-Keeper Dennis Ciechoradzki nach einem Konter per Fußabwehr zur Ecke klärte (25.), bekamen die Anhänger beider Mannschaften vor Halbzeitpause nicht mehr viel Erwärmendes zu sehen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild auf dem Platz. Die zuvor fast nur auf die Sicherung des eigenen Tores bedachten Gäste zogen Routinier Robert Vogt in den Angriff und präsentieren sich nun viel engagierter. „Die zweite Halbzeit war eine Katastrophe. Wir haben zu wenig Spielkultur gezeigt, kaum noch Zweikämpfe gewonnen und Pritzwalk das Spiel überlassen. So kann man sich in einem Derby nicht präsentieren“, analysierte Veritas-Coach Manuel Roeseler den zweiten Durchgang. Zwar setzte Sina Dabirifard mit einem Fernschuss auf die Latte des Gästetores das erste Achtungszeichen (47.), doch danach war es mit der Herrlichkeit vorbei. In der 60. Minute nutzte der gerade eingewechselte Steven Otto die Verwirrung im Strafraum der Heimelf zum Ausgleich. Und es kam noch dicker für die Gastgeber.

Nach einem langen Ball in die Hälfte der Gastgeber verließ Veritas-Keeper Ciechoradzki völlig unnötig seinen Strafraum, kam aber nicht an den Ball. Die Einladung nahm Nico Trenner dankend an und netzte zum 2:1 für die Gäste ein (84.). „Da muss er nicht raus. Wir haben noch zwei Mann da“, moserte Roeseler und fügte an: „Solche Fehler werden sogar in der Kreisliga bestraft.“

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