Handball: Perleberg/Lychen : Nach dem Seitenwechsel gesteigert

Mirko Helmdach erzielte gegen Lychen zwölf Tore.
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Mirko Helmdach erzielte gegen Lychen zwölf Tore.

Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg verlieren Heimspiel gegen Berolina Lychen knapp mit 29:30 (15:19)

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21. März 2016, 08:53 Uhr

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben am 18. Spieltag der Verbandsliga Nord eine Überraschung nur knapp verpasst. Die Rolandstädter verloren am Samstag ihr Heimspiel gegen den Tabellen-Zweiten SV Berolina Lychen mit 29:30 (15:19) und bleiben mit nun 11:25 Punkten weiter auf Rang elf in der Tabelle.

„Schade, heute hätten wir sie knacken können “, trauerte Perlebergs Trainer Jörg Domagala der verpassten Chance, dem Meisterschaftsmitfavoriten ein Bein zu stellen, hinterher. Zumal die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls leer ausgingen. „So komisch es sich anhört, aber die Niederlage gegen den Zweiten haben wir uns selbst zuzuschreiben“, meinte Domagala und hatte da vor allem die erste Halbzeit im Blick.

Denn während die in den gesamten 60 Minuten nicht einmal in Rückstand geratenden Lychener ihren Stiefel zunächst locker herunter spielten, brachten sich die Gastgeber durch Fehlabspiele und technische Fehler selbst ein wenig aus dem Konzept. Zur Pause hieß es folgerichtig 19:15 für die Uckermärker.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die ohne Marcel Domagala und Toralf Hampel spielenden Gastgeber und legten vor allem in kämpferischer Hinsicht deutlich zu. Und das zeigte Wirkung bei Berolina. Mirko Helmdach, mit am Ende zwölf Treffern bester Perleberger Schütze, erzielte in der 46. Minute den umjubelten Ausgleich zum 22:22. Zehn Minuten lang blieb die Heimsieben dran. Erst durch drei Treffer in Folge zum 29:26 (58.) konnte sich der Favorit vorentscheidend absetzen. Der Anschlusstreffer von Tobias Köhler kam für die Blau-Weißen dann viel zu spät, um zumindest noch einen Zähler mitzunehmen.




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