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Fussball : Nach dem 1:0 nicht nachgelegt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Veritas Wittenberge/Breese verliert interessantes Derby nach guter Leistung mit 1:3 (1:1) gegen starke Meyenburger

von
erstellt am 05.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Der Kampf um den Staffelsieg in der Fußball-Landesklasse West ist wieder spannend geworden. Spitzenreiter Veritas Wittenberge/Breese verlor vor 190 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion gegen den Meyenburger SV Wacker mit 1:3 (1:1). Einheit Perleberg rückte durch das 2:0 beim Pritzwalker FHV 03 auf Rang zwei vor und näher an Veritas heran. Der neue Tabellendritte BSC Rathenow spielte 1:1 bei Lok Brandenburg.

In Wittenberge lieferten sich Veritas und Wacker ein gutklassiges Spiel. Allein in den ersten 20 Minuten gab es viele Höhepunkte. Die Gastgeber trafen den Pfosten, die Meyenburger tauchten zwei Mal frei vor Veritas-Keeper Martin Marx, der in beiden Situationen stark parierte, auf. Dann hielt Wacker-Torwart Christian Dramburg einen Schuss von Norman Hurlbrink nicht richtig fest und Benjamin Kampehl erzielte aus Nahdistanz das 1:0 (12.).

Nach diesem Tor herrschte bei den Gästen ein kurzes Durcheinander, doch sie fingen sich. Und nach einem abgewehrten Kopfball traf Felix Köch den Ball optimal und markierte das 1:1 (21.). Den Ausgleich steckten die Wittenberger gut weg und hätten ihrerseits durch Christian Münster (scheiterte an Dramburg) und Norman Hurlbrink (Pfosten) erneut in Führung gehen können. „Wir haben es versäumt, das 2:0 zu machen“, sagte Veritas-Co-Trainer Jens Bartkowiak.

Auch nach der Pause starteten die Platzherren mit einer Chance, aber dann war es Kevin Berlin, der die Meyenburger mit 1:2 in Führung brachte (63.). Kurz darauf sah bei Veritas der bereits verwarnte Marc Michitsch nach einem Foul die gelb-rote Karte. Nach 71 Minuten erhöhte Jan Eßmann (der Eintrag in den Statistiken, dass er gegen Lehnin die 5. Gelbe Karte gesehen hat und deswegen eigentlich gesperrt sein hätte müssen, war wohl falsch) auf 1:3. Es wurde hektisch. Schiedsrichter Steffen Kuligowski (Reckenzin) schickte Veritas-Trainer Swen Bober und Jens Bartkowiak hinter die Bank. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Am Ende saßen tief enttäuschte Veritas-Spieler noch lange nach dem Abpfiff auf dem Rasen. Außer der Tatsache, dass sie nach dem 1:0 keinen weiteren Treffer nachgelegt haben, hatten sie sich nichts vorzuwerfen. „Es war ein Spiel auf des Messers Schneide. Aber die Meyenburger haben das auch gut gemacht. Sie haben sehr stark nach vorne gespielt“, erklärte Jens Bartkowiak zum Abschluss.

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