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Motorsport : Motiviert in die zweite Saisonhälfte

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Holzhauer-Fahrer Jan Halbich will in Schleiz punkten

Für Fans und Fahrer der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) steht an diesem Wochenende ein Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Deutschlands höchste Motorrad-Straßenrennsportserie kehrt auf das Schleizer Dreieck zurück. Am Start sind acht Klassen (IDM Superbike/Superstock 1000, IDEM Superstock 600/IDM Sidecar/Yamaha R6-Dunlop-Cup/SuperMono/IG Königsklasse/Classic Superbikes und Moto-E) mit 207 Teilnehmern.

Mit den Rennen auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands (seit 1923), auf der entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird, geht die IDM 2016 in ihre zweite Saisonhälfte. Die Streckenlänge beträgt 3,805 km, die Anzahl der Kurven 14. Neben den Rennen steht die traditionelle Raceparty auf dem Buchhübel auf dem Programm.

In der Superbike-Klasse geht auch Jan Halbich vom Holzhauer Racing Promotion (HRP)-Team aus Wittenberge mit seiner Honda CBR 1000RR Fireblade auf die Jagd nach Meisterschaftspunkten. In der vergangenen Serie fuhr er als Neuling auf der Naturrennstrecke in Schleiz zweimal auf Rang sechs. Nach seinem ersten Podestplatz in dieser Saison mit Rang drei in Zolder liegt der 22-jährige Tscheche mit 84 Zählern auf Rang vier des Gesamtklassements, nur fünf Zähler hinter dem drittplatzierten Florian Alt (Yamaha YZF-R1/89).

An der Spitze der Superbike-Wertung liefern sich Marvin Fritz (Yamaha YZF-R1) mit 140 Punkten und der Franzose Mathieu Gines (BMW S1000 RR/138) ein spannendes Duell. Insgesamt haben in den bislang 7 von 16 Rennen der Superbike-Klasse in dieser Saison zehn Fahrer Punkte gesammelt.

Nach Zolder, dem Abschluss der ersten Saisonhälfte, zogen die Teams Bilanz. Vor allem für die Reifen von Pirelli gab es großes Lob. Auch von HRP-Besitzer Jens Holzhauer: „Bereits bei unseren Wintertests hat sich die Performance der neuen Pirellis abgezeichnet. Die 2016er Reifen haben breitere Einsatzspektren, was uns die Wahl der passenden Mischung erleichtert, und bringen zudem deutlich bessere Rundenzeiten. Nicht zuletzt mit diesen Reifen und durch die hervorragende Beratung und Service von Pirelli vor Ort konnte unser Fahrer seine Resultate drastisch verbessern. Bemerkenswert dabei ist, dass er seine schnellsten Runden am Ende des Rennens fahren kann, ein Beweis für die lang anhaltende Performance. Wir sind sehr froh darüber, dass HRP mit Pirelli einen starken Partner an seiner Seite hat“, sagte der Wittenberger gegenüber dem Motorsport-Portal „speedweek“.  

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erstellt am 28.Jul.2016 | 23:40 Uhr

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