Motorsport : Mit Vollgas in die Saison

Wolfgang Meierholz kurz vor dem Start zu einer Wertungsprüfung.
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Wolfgang Meierholz kurz vor dem Start zu einer Wertungsprüfung.

Wittenberger Motorsportler Wolfgang Meierholz startet morgen bei Rallye-Sprint in Blankenburg

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14. März 2014, 10:16 Uhr

Für den Wittenberger Rallyefahrer Wolfgang Meierholz und Co-Pilot Marco Schröder (Kemberg) beginnt am Sonntag mit dem Start beim erstmals ausgetragenen ADAC Blankenburger Rallye-Sprint die neue Rennsaison. Auf das Duo und ihren Mitsubishi Evo 6 wartet im Harz eine Gesamtstreckenlänge von 60 Kilometern mit sechs Wertungsprüfungen. Davon werden 90 Prozent auf Asphalt, der Rest auf Meierholz’ Lieblingsuntergrund Schotter gefahren. Gemeldet haben bisher 22 Fahrer.

„Es wird Zeit, dass es wieder los geht. Wir wollen das Auto noch einmal testen, bevor am 29. März mit der ADMV-Rallye Lutherstadt Wittenberg der erste Saisonhöhepunkt ansteht“, erklärt der Wittenberger Rallye-Routinier. „Für uns und das Auto ist das sozusagen das warm up.“

Dem Mitsubishi Evo 6 unterzog Schotter-Spezialist Meierholz in den Wintermonaten einer notwendigen Generalreparatur. „Beim letzten Rennen in Beelitz hat der Wagen doch einige Blessuren davon getragen“, berichtet der Routinier. Damals hatte das Team mit Fahrwerksproblemen an ihrem „betagten“ Mitsubishi zu kämpfen. Zudem war ein Stoßdämpfer abgerissen. In Blankenburg soll nun die „Beweglichkeit“ des Boliden getestet werden. Dazu bietet die drei Kilometer lange Strecke auf Asphaltwegen mit Vollgaskurven, Kuppen, Brücke, Bremsschikane und anspruchsvolle Kombinationen reichlich Möglichkeiten. Nach drei Durchfahrten am Vormittag wird der Kurs am Nachmittag dreimal in umgekehrter Richtung gefahren, verlängert um sechs Kurven auf Schotter.

Wolfgang Meierholz ist aber nicht der einzigen Prignitzer, der beim Rallye-Sprint des MSC Blankenburg an den Start geht. Auch der Bentwischer Marco Bruß und sein Co-Pilot Uwe Fritz (Erfurt) haben gemeldet. „Ich habe das in den Meldelisten gelesen. Ich bin mal gespannt, wie er sich schlägt“, meint Meierholz zu seinem ersten Aufeinandertreffen mit dem „Landsmann“ und dessen Citroen DS3 R1.



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