Handball : Mit Heimsiegen starten

Patrick Cesla (M.) und der PHC stehen nach dem Pokalspiel vor einer Woche diesmal den Bernauer Bären im Kampf und Punkte gegenüber.
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Patrick Cesla (M.) und der PHC stehen nach dem Pokalspiel vor einer Woche diesmal den Bernauer Bären im Kampf und Punkte gegenüber.

PHC Wittenberge empfängt zum Landesliga-Auftakt den HSV Bernauer Bären

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14. September 2017, 22:06 Uhr

Für die drei Prignitzer Teams in der Handball-Landesliga Nord geht es morgen in die neue Spielzeit. Zum Auftakt haben die Mannschaften aus Wittenberge und Perleberg Heimrecht. Der PHC trifft in der OSZ-Halle um 17 Uhr auf den HSV Bernauer Bären. Zwei Stunden später erwartet der SV Blau-Weiß in der Perleberger Rolandhalle das Team von Hansa Wittstock. Auf Reisen geht der Handball Club Pritzwalk. Er tritt beim HC 52 Angermünde an.

PHC Wittenberge – HSV Bernauer Bären (17 Uhr). Im Pokal vor Wochenfrist setzten sich die Wittenberger mit 24:15 gegen Bernau durch. Auf die leichte Schulter nehmen wird der PHC die Bären aber nicht. „Ich denke nicht, dass wir die Bernauer Bären unterschätzen werden. Man hat gesehen, dass diese ebenfalls in der Lage waren, ein gutes Niveau zu spielen“, sagte PHC-Trainer Martin Hückel, der wohl bis auf Tobias Jüchert (privat verhindert) und René Jahns (Gesichtsnerventzündung) alle Mann an Bord hat. Für Jahns wird voraussichtlich erneut Stephan Neutmann einspringen.

Die Wittenberger blicken dem Saisonstart mit Freude entgegen. „Die Vorbereitung lief passabel. Ich hätte mir teilweise eine höhere Trainingsbeteiligung gewünscht. Wenn diese jedoch gestimmt hat, haben alle sehr gut mitgemacht“, sieht der Coach sein Team für die Punktspiele bereit. Die Erwartungshaltung ist nicht groß. „Wir haben etliche neue, junge Spieler, die nach und nach in die Mannschaft integriert werden müssen, damit auch in Zukunft wieder erfolgreicher Handball in Wittenberge gezeigt werden kann. Die Integration wird seine Zeit dauern. Ich sehe dem Ganzen jedoch optimistisch ins Auge. Die gesunde Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern lässt zumindest auf einen Platz im oberen Drittel hoffen“, erklärte Hückel.

Der zum Abschluss noch einen Wunsch äußerte: „Wir hoffen nach dem Hin und Her der letzten Saison, dass uns die Zuschauer eine faire Chance geben, uns neu zu finden und uns auf diesem Weg wie gewohnt rege unterstützen“.

SV Blau-Weiß Perleberg – FK Hansa Wittstock (19 Uhr). Den Perlebergern hat der Spielplan zum Auftakt einen ganz dicken Brocken beschert: Hansa Wittstock. „Es sagt doch schon alles über Wittstock, dass sie in der vergangenen Saison Staffelsieger waren“, meint Blau-Weiß-Trainer Marcel Domagala. Das Hansa-Team setzte sich in der Nord-Staffel durch, verzichtete dann aber auf den Aufstieg.

Doch bei allem Respekt lässt sich der Verbandsliga-Absteiger davon nicht schocken. „Ich denke schon, dass wir da gut mithalten können und werden“, traut der Perleberger Coach seiner Mannschaft einiges zu. Der Optimismus begründet sich in der guten und intensiven Trainingsphase seit der Sommerpause.

„Die Vorbereitung verlief sehr gut. Klar gab es anfangs ein paar kleine Schwierigkeiten. Aber die haben wir durch viel individuelles Training beseitigt. Zwar gibt es immer noch ein paar Ecken und Kanten, aber vor allem der Auftritt im Pokal war schon gut“, erläutert Marcel Domagala.

Der zusammen mit seinem Trainerkollegen Gordon Wudke den Zuschauern morgen gegen Wittstock, dass in seiner Pokalrunde gegen Drittligist 1. VfL Potsdam ohne Chane war, eine starke Truppe präsentieren kann. „Wir sind personell gut aufgestellt, können auf alle Spieler zurückgreifen“, berichtet Domagala.

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