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Handball : Mit dünnem Kader chancenlos

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballer vom PHC Wittenberge verlieren Brandenburgliga-Heimspiel gegen Lok Rangsdorf klar mit 33:39 (13:21)

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erstellt am 20.Feb.2017 | 06:15 Uhr

Die Brandenburgliga-Handballer vom PHC Wittenberge haben am Samstagabend gegen den Tabellennachbarn SV Lokomotive Rangsdorf die Revanche für die 30:32-Hinspielniederlage verpasst. Das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Marcin Feliks verlor in der gut gefüllten OSZ-Halle mit 33:39 (13:21) und fiel mit nun 11:17 Punkten in der Tabelle auf Rang neun zurück.

Einige Fans waren schon vor der Partie auf Grund des Fehlens von Martin Hückel, David Krabbe, Bastian Prieß sowie Matthias Richter und André Walter eher skeptisch. Und behielten am Ende recht. Von Anfang an lagen die Gäste in Führung und gaben diese bis zur Schlusssirene nicht mehr her. Als mit Irek Kaczmarzyk, der noch in der Anfangsphase mit erfolgreichen Torabschlüssen glänzte, auf Grund von Leistenproblemen passen musste, brach gleichzeitig die Säule in der PHC-Abwehr weg. Die aufkommende Ratlosigkeit bei den Wittenbergern nutzten die Gäste um den gut aufgelegten Torhüter Frank Friedrich und zogen über 7:10 und 9:13 bis zur Halbzeitpause auf 13:21 davon. Zu allem Überfluss kassierte PHC-Linksaußen Christoph Böcker nach der dritten Zeitstrafe durch das sich nach zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen den Unmut von Teams und Fans zuziehenden Schiedsrichtergespann („Sie haben das Spiel von beiden Seiten kaputt gemacht und waren über 60 Minuten überfordert.“ - Anm. Feliks) noch vor der Pause die Rote Karte (25.).

Auch wenn der PHC spielerisch im zweiten Durchgang auch nur ansatzweise glänzen konnte, so stimmte zumindest die Einstellung. Beim 20:24 (38.) war der Rückstand halbiert. Doch die agilen Lok-Spieler zogen die Zügel wieder fester an, nutzten die Defensivschwäche des personell dezimierten Heimteams weiter aus und lagen beim 23:31 (51.) wieder mit acht Toren vorn. Die Gastgeber und vor allem Christian Walenciak, mit acht Toren bester PHC-Schütze, stemmten sich auch ohne den nach Foulspiel ebenfalls mit Rot bedachten Tobias Jüchert gegen das drohende Debakel. Der letztendlich verdiente Sieg der Gäste geriet aber nie in Gefahr.

Trotz der verpassten Chanse, sich mit zwei weiteren Punkten im Tabellenmittelfeld zu etablieren, zollte der mehr als eine Halbzeit selbst auf der Platte agierende Marcin Feliks seinem Team Respekt. „Die Jungs haben sich nichts vorzuwerfen, haben sich trotz des deutlichen Rückstandes nicht hängen lassen und können nach dieser zweiten Halbzeit erhobenen Hauptes aus der Partie gehen.“

Ein Lob hatte der Coach für Karl Giske, Bruder des sechsfachen Torschützen Martin, übrig. Der Youngster bestritt, nachdem er schon im Vorspiel gegen Pritzwalk im Einsatz war, sein erstes Brandenburgliga-Spiel und erzielte sogar ein Tor. „Er wurde ins kalte Wasser geschmissen und hat seine Sache am Kreis sehr gut gemacht.“

 

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