Mit breiter Brust ins Derby

Veritas Wittenberge/Breese empfängt morgen um 15 Uhr die Elf von Rot-Weiß Gülitz / Perleberg in Hennigsdorf gefordert

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07. März 2019, 23:01 Uhr

Das Kreisderby in der Fußball-Landesklasse West zwischen den zuletzt erfolgreichen Teams von Veritas Wittenberge/Breese und Rot-Weiß Gülitz am Samstag um 15 Uhr im Ernst-Thälmann-Stadion sticht aus dem Programm des Wochenendes hervor. Eine Spielklasse höher, in der Landesliga Nord, empfängt der Pritzwalker FHV 03 ebenfalls um 15 Uhr in der Dinnebier-Arena die Elf von Stahl Brandenburg. Bereits um 13 Uhr tritt der SSV Einheit Perleberg zum Auswärtsspiel beim FC 98 Hennigsdorf an.


Landesliga Nord

Pritzwalker FHV 03 – FC Stahl Brandenburg (Hinspiel: 1:3). Schwächstes Heimteam trifft auf schwächste Auswärtsmannschaft der Liga. Die Pritzwalker sammelten in neun Heimspielen in der Dinnebier-Arena vier Zähler, die Stahl-Elf in acht Partien in der Fremde ebenfalls vier Punkte. Doch die Brandenburger sind heimstark, liegen im Mittelfeld. Die Gastgeber brauchen im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt. Hoffnung macht der Auftritt zuletzt in Zehdenick. Knüpft der FHV daran an und erweist sich Tony Schulz erneut als treffsicher – dann könnte es was mit dem zweiten Heimsieg werden.

FC 98 Hennigsdorf – SSV Einheit Perleberg (3:2). Die Situation vor dieser Partie ist schwer einzuschätzen. Hier die Perleberger, die ohne Zweifel mithalten können, nur im Moment zu wenig Gefahr im Spiel nach vorn entwickeln. Dort der seit drei Partien sieglose FC Hennigsdorf, der von seinen neun Heimspielen nur zwei gewinnen konnte. Das sollte der Einheit-Elf den Mut geben, in Hennigsdorfer etwas zu versuchen. Vielleicht springt dann dabei der dritte Auswärtssieg heraus.


Landesklasse West

FSV Veritas Wittenberge /Breese – Rot-Weiß Gülitz (2:2). In das mit Spannung erwartete Derby sollten beide Teams mit breiter Brust gehen. Die Gastgeber starteten mit zwei überzeugenden Siegen in die Rückrunde, die Gülitzer vergrößerten mit dem 4:1 gegen Seddin den Abstand zu den Abstiegsplätzen. Die Statistik spricht für die Wittenberger, die mit sieben Siegen und zwei Unentschieden in den vergangenen neun Partien gegen die Rot-Weißen ungeschlagen blieben. In den jüngsten drei Vergleichen (2:2, 1:0, 1:1) ging es jedoch recht eng zu.

Während sich Veritas überwiegend über die Teamleistung definiert, gibt es bei Gülitz mit Sabit Alimanovic schon eine Art Dreh- und Angelpunkt. Er erzielte bislang zwölf Treffer, ist aber auch jederzeit in der Lage, seine Mitspieler erfolgversprechend einzusetzen. Die Ausgeglichenheit der Wittenberger ist auch daran abzulesen, dass das Innenverteidiger-Duo Sebastian Metschulat (7 Tore) und Christoph Nitsche (6) derzeit die besten Torschützen der Elf sind.

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