Fussball : Mehrheit setzt auf Veritas-Elf

Wittenberger Halbfinal-Jubel beim 2:1 bei Union Neuruppin. Aus Veritas-Sicht dürfen sich solchen Szenen heute im Finale gegen Wittstock gern wiederholen.
Wittenberger Halbfinal-Jubel beim 2:1 bei Union Neuruppin. Aus Veritas-Sicht dürfen sich solchen Szenen heute im Finale gegen Wittstock gern wiederholen.

Kreispokalfinale Wittenberge/Breese gegen Wittstock heute um 19 Uhr

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22. Juni 2017, 21:12 Uhr

Das Warten hat ein Ende. Heute Abend kommt es im Ernst-Thälmann-Stadion um 19 Uhr zum mit Spannung erwarteten Endspiel um den Fußball -Kreispokal von Prignitz/ Ruppin zwischen dem FSV Veritas Wittenberge/Breese und dem FK Hansa Wittstock.

In einer Sache sind beide Mannschaften schon vor dem Anpfiff Gewinner: Durch Staffelsieg und Aufstieg in die Landesliga ist Wittstock bereits für den Landespokal 2017/18 qualifiziert. Das bedeutet, dass die Wittenberger selbst bei einer Niederlage als Finalist ebenfalls an der ersten Cup-Runde im Land Brandenburg teilnehmen würden.

Doch heute wird der diesjährige Sieger im Wettbewerb auf Kreisebene ermittelt. Das Team von Hansa Wittstock ist der Titelverteidiger. Die Elf von Trainer Jörg Lutter gewann vor Jahresfrist das Endspiel gegen Union Neuruppin mit 4:0. Auch die Wittenberger haben Final-Erfahrung. Aber keine guten. Vor zwei Jahren unterlagen sie in Wittstock gegen Lindow etwas unglücklich mit 1:2.

Und mit dem Veritas-Trainer von damals, Swen Bober, starten wir unsere kleine Final-Umfrage. „Ich bin gespannt, weil das letzte Endspiel so bitter verloren ging. Ich bin mir sicher, dass auch gerade aus diesem Grund die Jungs brennen werden, den Pokal zu holen. Einen Titel den sie sich verdient haben. Die Mannschaft ist erfahren geworden und holt die Kraft aus den damaligen verpassten Chancen. Ich wünsche es diesen Jungs und dem Trainerteam Christian Krause und Manuel Roeseler von ganzem Herzen und tippe 3:1“, sagt der ehemalige Coach.

Ein anderer Prignitzer Trainer trifft in der kommenden Saison in der Landesliga auf Hansa Wittstock. „Ich denke, Wittenberge wird sich aufgrund des Heimvorteils durchsetzen und gewinnt 3:2“, lautet der Tipp von André Schutta, Coach des SSV Einheit Perleberg.

Tony Hoppe, Fußballer beim SV Rot-Weiß Gülitz und „Prignitzer“-Berichterstatter, hat in der abgelaufenen Spielzeit gegen beide Teams gespielt. „Das wird ein sehr spannendes Finale. Die Wittstocker sind Favorit, aber haben ihr oberstes Ziel – Aufstieg in die Landesliga – bereits geschafft. Die Wittenberger werden hochmotiviert sein, da sie ein Heimspiel haben und nicht wieder ein Finale verlieren wollen. Wenn beide Mannschaften ihre beste Elf ins Rennen schicken, wird sich Wittstock am Ende knapp 3:2 durchsetzen“, glaubt er eher an Hansa.

Ein echtes Prignitzer Herz schlägt in Frank Dannehl. „Als Prignitzer hoffe ich natürlich, dass Veritas alles daran setzen wird, den Pokal nach Hause zu holen“. Der Trainer am DFB-Stützpunkt Perleberg glaubt an einen Wittenberger Sieg im Elfmeterschießen. Der Prignitzer Landrat Torsten Uhe drückt als gebürtiger Wittenberger Veritas ganz fest die Daumen und tippt 2:1 für die Grün-Roten. Aber er warnt: „Es wird kein Selbstläufer, auch die Mannschaft von Hansa Wittstock ist gut aufgestellt“.

Auch der Kollege vom „Ruppiner Anzeiger“ setzt eher auf die heutigen Gastgeber. „Ich schätze Wittenberge/Breese spielerisch stärker ein. Insgesamt werden die Abwehrreihen den Ausschlag geben, welches Team am Ende den Pott holt“, tippt Gunnar Reblin auf ein 2:1 für Veritas. Dem schließt sich der „Prignitzer an: 3:2.  

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