Mehr war für Veritas nicht drin

Per Foulelfmeter erzielte Sinan Dabirifard (r., hier im Duell mit dem Babelsberger Florian Bitzka) den Ehrentreffer für Veritas bei der 1:4-Heimniederlage.
Per Foulelfmeter erzielte Sinan Dabirifard (r., hier im Duell mit dem Babelsberger Florian Bitzka) den Ehrentreffer für Veritas bei der 1:4-Heimniederlage.

Letztes Wittenberger Aufgebot kassiert Heimniederlage

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05. November 2017, 23:01 Uhr

Der FSV Veritas Wittenberge/Breese hat seine erste Heimniederlage in dieser Saison der Fußball-Landesklasse West kassiert. Das letzte Aufgebot der Gastgeber unterlag dem Tabellenzweiten Fortuna Babelsberg vor rund 90 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion mit 1:4 (0:0).

Das Ergebnis geht in der Höhe in Ordnung. Mehr war für dieses Wittenberger Team gegen keineswegs überragende Babelsberger nicht drin. Im Gegenteil. Es hätte nach 90 Minuten auch ein 1:10 auf der Anzeigetafel stehen können. Das verhinderte vor allem ein überragender Veritas-Torwart Martin Marx, der mindestens ein halbes Dutzend glasklare Gästechancen vereitelte.

Bei den Platzherren fehlten aus verschiedenen Gründen Benjamin Kampehl, Marvin Michitsch, Tobias Bober und Hans Michael Haase. Die Elf – darunter auch noch zwei angeschlagene Akteure – geriet unter Druck und schaffte es kaum, mit eigenen Angriffen für Entlastung zu sorgen. Aber sie erarbeitete sich zur Pause ein 0:0. „Der Elf, die heute auf dem Platz stand, ist überhaupt kein Vorwurf zu machen. Sie hat eine kämpferisch tadellose Leistung gezeigt, lange gut dagegengehalten. Aber irgendwann passiert es dann halt“, urteilte Veritas-Trainer Christian Krause.

Und nach der Pause passierte es. Dennis Weber (53.) traf aus dem Gewühl heraus zum 0:1 und Denny Schwabe (57.) vollendete einen Konter nach einem unglücklichen Ballverlust der Wittenberger zum 0:2. Die Platzherren zeigten Moral und gaben nicht auf. Das wurde belohnt. Nach einer Eingabe in den Gästestrafraum sah es vom Spielfeldrand so aus, als würde Philipp Petraschek ein großes Luftloch am Ball vorbeischlagen. Doch Schiedsrichter Michael Path (Perleberg) hatte ein Foul gesehen und entschied auf Elfmeter. Den verwandelte Sinan Dabirifard (74.) zum 1:2.

Jetzt öffnete Veritas die Abwehr, drückte, aber kam zu keinen zwingenden Chancen mehr. Anders die Babelsberger, die ihre Räume zu Kontern nutzten und durch Tore von Andreas Plaue (88.) und Florian Neuschäfer-Rube (90. + 2). zum 1:4-Endstand trafen.

„Eigentlich hatte ich gedacht, dass wir mit unseren personellen Problemen die Spitze des Eisbergs im Oktober erreicht hätten. Aber die Spitze des Eisbergs ist wohl noch höher“, sagte Christian Krause angesichts der Ausfälle von wichtigen Stammspielern. „Und es wird am kommenden Sonntag im Pokal gegen Lindow wohl nicht besser aussehen“, muss der Veritas-Coach dann erneut improvisieren.

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