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Sport in der Prignitz

22. August 2017 | 07:33 Uhr

Ringen : Mammutprogramm gemeistert

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bei der 16. Auflage des Sparkassenpokals des ESV Wittenberge holen die Gastgeber drei Einzelsiege / Wanderpokal geht nach Berlin

Eigentlich sind die Verantwortlichen der Ringerabteilung des ESV Wittenberge erfahren in der Austragung von Turnieren. Dennoch waren sie gespannt, wie der 16. Sparkassenpokal in freien Ringkampf der Stadt Wittenberge in der OSZ-Halle über die Bühne geht. Die Antwort fiel eindeutig aus: Positiv. Durch die Rekordbeteiligung von insgesamt 247 Ringerinnen und Ringern aus 20 Vereinen und sechs Bundesländern wurde die Halle zu einer stimmungsvollen Arena. Nur wer die Stimmung miterlebt hat, die ehrgeizigen Kämpfer sowie die nicht minder engagierten Trainer, Angehörige und Fans mitfiebern sah, der kann das verstehen.

Die Gesamtwertung und den Sparkassenpokal für den erfolgreichsten Verein gewann das Team des SV Luftfahrt Berlin (180 Punkte) vor dem SC Roland Hamburg (122) und dem RC Germania Potsdam (97). Die Gastgeber (78) sicherten sich Rang vier. „Mit dem Abschneiden sind wir zufrieden“, sagt ESV-Ringerchef Artur Scherf, der froh war, „dieses Mammutprogramm bewältigt zu haben.“

Knapp acht Stunden duellierten sich die Talente in fast 400 Kämpfen und zeigten dabei zum Teil hochklassigen Sport auf den diesmal vier Ringermatten. Mittendrin auch die 29 Mädchen und Jungen des ESV Wittenberge. Gleich vier Mal standen sie ganz vorn in den Ergebnislisten. So auch Fabrice Krüger (D-Jugend, bis 29kg). Der traf im Finale auf Finn Kühn (Luftfahrt Berlin), den er in den letzten beiden Monaten schon zweimal besiegt hatte. Diesmal ließ Maurice seinem Dauerrivalen überhaupt keine Siegchancen und gewann das Duell vorzeitig (10:0 Punkte).

Neben Abdul-Malik Baitaev (E-Jugend, 19kg) und Miley Henke (weibl. Jugend, 23 kg) holte Michelle Brendike (weibl. Jugend, 27kg) den vierten Erfolg für die Gastgeber. „Michelle wurde von uns auch als beste ESV-Ringerin geehrt“, macht Artur Scherf auf eine weitere Auszeichnung für die junge Dame aufmerksam. Zweite Plätze gab es in ihren Klassen für Aalyah Peters (23kg), Celina Henke (bis 70 kg) und Franziska Bechmann (40kg). „Franziska hat ihr Sieg beim Pfingstturnier in Tegel mächtig Auftrieb gegeben“, freute sich auch Scherf und richtete noch an alle Sponsoren und fleißigen Helfer des Turniers ein großes Dankeschön. Denn ohne die Hilfe der „zwölf Kampfrichter, zehn Zeitnehmer und sechs Leuten im Kampfgericht“, wie der stellvertretende ESV-Abteilungsleiter Peter Speck aufzählte, und den für die Versorgung verantwortlichen Frauen wäre dies so nicht möglich gewesen.

 

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erstellt am 30.Mai.2016 | 05:39 Uhr

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