Fussball : Mal wieder zusammen kicken

Michael Starck (M.) erzielt im Veritas-Trikot ein spektakuläres Tor. Vielleicht auch demnächst mal mit ehemaligen Mannschaftskameraden in einem Wittenberger Altherrenteam.
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Michael Starck (M.) erzielt im Veritas-Trikot ein spektakuläres Tor. Vielleicht auch demnächst mal mit ehemaligen Mannschaftskameraden in einem Wittenberger Altherrenteam.

Ehemalige Veritas-Fußballer wollen als Freizeittruppe künftig öfter spielen

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30. März 2016, 22:57 Uhr

Die Idee stammte von Manuel Roeseler. Wird sie mit Leben erfüllt, dann dürfte bestimmt etwas Fußball-Nostalgie in Wittenberge Einzug halten. Am Ostersonnabend trafen sich ehemalige Spieler des FSV CM Veritas Wittenberge, die in den vergangenen 20 Jahren in der Landesklasse, Landesliga und Verbandsliga für den Verein spielten, auf dem alten Veritas-Platz.

Manuel Roeseler, heute Coach des Kreisligisten SV Groß Buchholz, und Christian Krause, derzeit Jugendtrainer beim SSV Einheit Perleberg, hatten die Ehemaligen – die im gesamten nord- und nordostdeutschen Raum verstreut sind, über verschiedene Kanäle ausfindig gemacht, angeschrieben und eingeladen.

Beim Wiedersehen in der Elbestadt stand natürlich der Fußball und Veritas im Mittelpunkt. Nach dem Trainingsspiel wurden zahlreiche Anekdoten aus der aktiven Zeit im Herrenbereich erzählt. Das machte offensichtlich Lust auf mehr. Es ist geplant, künftig wieder öfter und möglichst regelmäßig miteinander zu spielen. Angedacht ist auch die Teilnahme an Turnieren oder an Freundschaftsspiele gegen Traditionsteams anderer Vereine

Die neue Freizeit-Truppe kann aus über 20 Kickern bestehen. Unter ihnen sind unter anderem Andreas Krause, Karsten Wenschauer, Jens Pocivalnik, Lars Pelen, Robin Haase, Marco Kunst, Gordon Siodla-Bober sowie die derzeit noch in der Landesklasse-Elf von Veritas aktiven Norman Hurlbrink und Benjamin Kampehl. Ins Gespräch gebracht wurden auch die Namen Michael und Dirk Starck.

Michael Starck ist grundsätzlich nicht abgeneigt. „Manuel Roeseler hatte mich vor einiger Zeit bereits angeschrieben. Ostern ist es schon nicht an der Lust gescheitert. Und auch zukünftig wird es wohl an der Zeit liegen, denn ich bin kaum noch in der Prignitz unterwegs. Falls es doch mal passt, bin ich natürlich gerne dabei“, sagte der frühere Veritas-Stürmer, der später in der Regionalliga für Altona 93 kickte. Der heute 33-jährige Starck lebt in Hamburg.

Ins benachbarte Schleswig-Holstein zog es vor ein paar Jahren Lars Pelen. Der langjährige „Prignitzer“-Mitarbeiter und Veritas-Berichterstatter weilte auch über die Feiertage bei seiner Familie in der Prignitz und folgte auch der Einladung zum Treffen mit den ehemaligen Mitspielern. „Ich wusste aber nicht, dass da mehr draußen werden soll. Geplant ist wohl eventuell ein Spiel gegen Premnitz“, erzählte der Pädagoge.

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