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Leichtathletik : Mädchen gehen auf Rekordjagd

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Weiblicher Nachwuchs mit Bestmarken beim 20. Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge

von
erstellt am 02.Mai.2016 | 23:25 Uhr

Gut vorbereitet kamen 390 Leichtathleten nach der langen Wettkampfpause unter freiem Himmel zum 20. Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge. Die zehn neuen Rekorde im Ernst-Thälmann-Stadion sind Beleg dafür. Die äußeren Bedingungen hatten mit Sicherheit ihren Anteil daran. Vor allem der weibliche Nachwuchs trug sich in die Bestenliste ein.

In der Altersklasse (AK) W7 siegte Amelie de Beer (SG Empor Niederbarnim) bei vier Starts gleich vier mal. Mit 3:17,52 Minuten über die 800m verbesserte sie den Stadionrekord um fast zehn Sekunden. Maria Schnemilich (Bad Doberaner SV 90/AK W9) stellte im Weitsprung (4,30m) und im 800m-Lauf (2:43,36 min.) gleich zwei neue Bestmarken auf. Dafür erhielt sie den Pokal des Bürgermeisters.

In der AK W14 gab es durch Vanessa Bennewitz (SV electronic Hohen Neuendorf) mit 37,19m eine neue Bestmarke im Speerwerfen. Ihre Schwester Sophie (weibliche Jugend U18) erreichte mit 39,91m in der gleichen Disziplin ebenfalls einen neuen Rekord.

Über das Erreichen der Norm für die Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf Sprint/Sprung freuten sich die 15-jährigen Zoe Dockweiler vom SC Hertha Karstädt und Henriette Gruhn (SV electronic Hohen Neuendorf). Zoe Dockweiler brachte es auf 2584 Punkte und für Henriette Gruhn stehen 2613 Punkte im Protokoll. Mit 31,36m im Speerwerfen stellte die Karstädterin ganz nebenbei gleich auch noch einen neuen Kreisrekord auf.

Sven Dockweiler (M 45/Hertha Karstädt) egalisierte im Hochsprung mit 1,45m den Kreisrekord in dieser Altersklasse. Karen Schubert (WJ U20) und Sophie Balmer (Frauen/beide Hohen Neuendorf) liefen über 200m 27,69 sec. sowie 27,83 sec. und stehen nun in der Stadion-Rekordliste. Thomas Christian (Männer/TSG Markkleeberg) stellte mit 15,10 sec. einen Rekord über die 110m Hürden auf. Marion Badenschier (W50) ließ es sich als sehr erfolgreiche Nachwuchssportlerin vergangener Jahre nicht nehmen, die Spikes nochmals vom Haken zu holen. Die 16,74 sec im 100m-Sprint bedeuteten ebenfalls Stadionrekord.

Apropos Markleeberg: Die Athleten aus Sachsen hatten die wohl weiteste Anreise. Wie kamen sie auf Wittenberge? „Ich habe mit dem Trainer gesprochen. Sie sind im Internet auf unsere Veranstaltung aufmerksam geworden und haben sich Bilder vom Stadion angeschaut. Das hat ihnen gefallen“, berichtete Organisator Erhard Granzow, der mit seiner Helfern bei diesem Jubiläum ein Mammutprogramm bravourös bewältigte.

Vom gastgebenden Verein ESV Wittenberge stachen durch Mehrfachsiege Elias Labus (AK 14) und Leni Giese (AK W11) hervor. Letztgenannte meldete mit 4,31m im Weitsprung erneut ihren Anspruch auf eine Medaille bei den Landesmeisterschaften 2016 an.

Beim Stadionfest schauten auch viele ehemalige Sportler vorbei. „Ausbildung und Beruf ließen dann einfach keine Zeit mehr für den Leistungssport“, erzählte Sarah Zimmermann. Vor neun Jahren hatte sie beim Fest drei Stadionrekorde aufgestellt und die DM-Norm über 100m-Hürden erfüllt. Diesmal beobachtete sie zusammen mit ihrem Vater Rolf – auch Leichtathletiktrainer – die Bemühungen ihrer Nachfolger. Das Treffen der Ehemaligen ging am Abend noch in gemütlicher Runde weiter.

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