Landesmeisterschaften : Luca Starck schockt Konkurrenz

Luca Starck steigerte sich in der Weitsprung-Konkurrenz und überraschte alle mit 5,33 Meter im letzten Versuch.
Luca Starck steigerte sich in der Weitsprung-Konkurrenz und überraschte alle mit 5,33 Meter im letzten Versuch.

Prignitzer Leichtathlet wird Landesmeister im Weitsprung und über 75 Meter

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20. Mai 2019, 23:14 Uhr

Beim ersten Teil der Landesmeisterschaften der zwölf- und 13-jährigen Leichtathleten in Brandenburg an der Havel erkämpfte sich Luca Starck (LG Prignitz) auf eindrucksvolle Weise gleich zwei Landestitel. Im Vorlauf über die 75m-Strecke lief er dem Feld in 9,81 Sekunden davon. Fast genauso souverän siegte Starck (M13) im Endlauf. Hier erlief er sich die Goldmedaille in 9,90 sek..

Erst beim Stadionfest in Wittenberge Anfang Mai knackte Luca Starck im Weitsprung erstmals die 5m-Marke. Ein Ziel, welches er sich auch für die Meisterschaften gesetzt hatte. Durch große Anlaufprobleme kam der Perleberger allerdings nur schwer in den Wettkampf und bangte zwischendurch sogar um einen Platz in den Top 8 und den damit verbundenen drei weiteren Sprüngen. Mit jedem Sprung wurde er aber sicherer und steigerte sich bis auf 5,09m im fünften Durchgang.

Im letzten Sprung schockte Luca Starck dann die Konkurrenz, Trainer, Betreuer und sich selbst und flog auf 5,33m. Dabei sprang er nicht mal vom Brett ab und verschenkte somit viele weitere Zentimeter. Dieser eindrucksvolle Sprung bedeutete den Landesmeistertitel.

Ebenfalls sehr zufrieden mit seinem Weitsprungergebnis war Daniel Riedner. Während er im Vorjahr noch aus der Weitsprungzone springen durfte, galt es nun in der Altersklasse 12 das Brett zu treffen. Ein Unterfangen, welches in den bisherigen Wettkämpfen noch nicht ganz funktionierte. Bei den Titelkämpfen traf der auch für die LG Prignitz startende Riedner jedoch bei jedem Sprung das Brett und näherte sich seiner Bestleistung aus dem Vorjahr wieder bis auf drei Zentimeter an. Mit 4,51m belegte er den 5. Rang, der für ihn persönlich aber Gold wert war. Im 75m-Sprint musste sich Daniel Riedner nach einem Stolperer am Start am Ende mit Platz 4 zufrieden geben.

Im Kugelstoßen der Mädchen der Altersklasse 12 lief es in Brandenburg nicht ganz so gut. Nach Gold und Bronze im Winter konnten Emely Kobs und Josephine Foth nicht ganz an ihre besten Leistungen anknüpfen. Im Finale belegten sie bei diesen Meisterschaften Platz fünf und sieben.

Bei den Titelkämpfen gingen ebenfalls die 16- und 17jährigen Athleten (Jugend B) an den Start. Hier absolvierte Lea Kobs ihren bisher besten Weitsprungwettkampf. Mit ihrem weitesten Versuch landete sie bei 4,93 m. Damit fehlten ihr im Feld der besten Weitspringerin Berlin und Brandenburgs lediglich fünf Zentimeter zum Finaleinzug.

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