Unterhaltsamer Fussballnachmittag für 312 zuschauer : Lok-Gastspiel findet viele Sieger

Einheit-Akteur Thomas Brackrock (l.) im Zweikampf mit dem Leipziger Zak Paulo Piplica.
Einheit-Akteur Thomas Brackrock (l.) im Zweikampf mit dem Leipziger Zak Paulo Piplica.

1. FC Lokomotive Leipzig gewinnt Freundschaftspartie bei Einheit Perleberg mit 6:0 (2:0)

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13. September 2020, 22:00 Uhr

Das Ergebnis war zweit-, wenn nicht gar drittrangig. Die Fußballer des 1. FC Lokomotive Leipzig gewannen das Freundschaftsspiel beim SSV Einheit Perleberg mit 6:0 (2:0). Aber neben den Kickern des Regionalligisten gab es vor den 312 Zuschauern im Jahnsportpark noch einige weitere Gewinner.

Da wären zunächst die Einheit-Spieler. Die in den ersten 45 Minuten gut mithielten und auch mal vor dem Tor der Gäste auftauchten. Die schönste Szene gab es aber auf der Gegenseite: Lok-Neuzugang Nils Stendera verwandelte eine Ecke direkt.

Nach der Pause gewannen die Platzherren vor allem an Erfahrung. Die Leipziger, bei denen mit Luca Sirch und Edvardos Lucenko zwei Probespieler zum Einsatz kamen, machten Druck. Pressing pur. Die Perleberger hatten kaum Zeit, den Ball anzunehmen. Sofort standen ihnen ein, zwei Leipziger auf den Füßen. Das führte zu Ballgewinnen, großer Überlegenheit und zu vier weiteren Treffern. Doch auch die Prignitzer hatten zwei Chancen und insgesamt einen Ehrentreffer verdient gehabt.

„Das Ergebnis ist unwichtig. Wir wollten allen Spielpraxis geben, jeder sollte mindestens 45 Minuten bekommen. Vor der Pause war das okay. Danach hat Lok aufgedreht. Das ist schon eine gute Truppe“, sagte Einheit-Trainer Maik Arndt, der zum Schluss auch noch den 17-jährigen Torwart Hannes Wiegers ins kalte Wasser warf.

Ein weiterer Gewinner war die Eisenbahngesellschaft Potsdam (EPG). Nach Spielende überreichte Lok-Präsident Thomas Löwe einem Vertreter des Sponsor beider Vereine ein signiertes Trikot zur Erinnerung an diesen Tag.

Ebenfalls auf der Seite der Gewinner stand Schiedsrichter Andy Stolz. „Es ist halt ein Freundschaftsspiel. Da ist es nicht so giftig und aggressiv. Außerdem hat Leipzig mit Almedin Civa einen sympathischen Trainer. Wir kennen uns noch aus Babelsberger Zeiten, als er dort Coach war“, erlebte der Unparteiische aus Pritzwalk einen ruhigen Nachmittag. Bleiben die Fans, die sich angesichts der guten Unterhaltung auch als Sieger fühlen durften.

„Lok ist schon ein Name. Das ist Tradition, da hat man Respekt. Ich auch, denn ich habe ja zu meinen Jugend-Oberliga-Zeiten beim 1. FC Magdeburg auch gegen Lok Leipzig gespielt“, erklärte Maik Arndt. Aber: „Jetzt zählt nur Brieselang“, dachte er an das Landesliga-Heimspiel am kommenden Samstag.




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