Hallenfussball : Live-Moderation motiviert

Das Siegerteam des Jubiläumsturniers in Bad Wilsnack: Die Gastgeber von Muttis Bester mit dem Ehrengast Ulli Potofski (hinten, 3. v. l.).
1 von 2
Das Siegerteam des Jubiläumsturniers in Bad Wilsnack: Die Gastgeber von Muttis Bester mit dem Ehrengast Ulli Potofski (hinten, 3. v. l.).

Gastgeber Muttis Bester gewinnt Jubiläumsausgabe „20 Jahre Hallenfußball in Bad Wilsnack“

von
30. Dezember 2019, 20:49 Uhr

Beim 20. Hallen Soccer Cup in der Bad Wilsnacker Karthanehalle gab es ein großes Wiedersehen. Viele aktive und ehemalige Fußballer aus der Prignitz kamen, um das Jubiläum zu feiern. Den Turniersieg holte sich Gastgeber Muttis Bester (wie gestern bereits kurz gemeldet).

Viele Spieler kommen mittlerweile von weit her. Neuerdings auch aus Mecklenburg-Vorpommern. Marco Lüders, ursprünglich aus Wittenberge und ehemaliger Mitarbeiter der „Prignitzer“-Sportredaktion, reiste mit seinem Team aus Röbel an, verstärkt durch Thomas Geisler aus Falkensee. Beide Akteure waren bereits in den ersten Jahren dabei. Als sich die Kicker 2000 trafen, um sich zum Ausgleich zwischen den Feiertagen und in der fußballfreien Zeit etwas zu bewegen. Deshalb war es diesmal auch ein Ü35-Turnier, um fast wieder in einer Altersklasse antreten zu können.

Sechs Mannschaften spielten um den von Frank Dannehl gestifteten Wanderpokal. Auf dem Parkett wurden die Regeln eingehalten. Dafür sorgte Henri Heese, der als Schiedsrichter fast von jedem der Akteure ein Ligaspiel in seiner aktiven Laufbahn geleitet hat. Heese wurde unterstützt von Stephan Best.

Zur Jubiläumsausgabe bekamen die Organisatoren professionelle Unterstützung, denn Sky-Moderator Ulli Potofski kommentierte die Spiele der Freizeitfußballer mit der einen oder anderen Anekdote aus seinem Repertoire und seiner Erfahrung aus 50 Jahren Radio- und Fernsehberichterstattung über Fußball und Tennis sowie in der Formel 1 bei RTL.

Mit der Unterstützung von Nico Schütt präsentierte Potofski jede Aktion der Spieler auf dem Parkett mit Witz und Charme den rund 200 Zuschauern „bundesligareif“. Dazu tönte Musik aus den Boxen von Hobby DJ Marco Taut, der ebenso als Co-Moderator die Spiele begleitete. Ole Wietz bediente die Anzeigentafel und Heike Winkler und Wilfried Schütt sorgten mit Wilma Taut und Gina Lee Borchert für das leibliche Wohl der Gäste. Das lief auch diesmal reibungslos.

Zum Auftakt standen sich fast ausschließlich einmal für Einheit Perleberg spielende Kicker gegenüber, aufgeteilt in Muttis Bester und in das Team von Matthias Brosig „Brosi`s Einheit Truppe. Dort spielte das Sturmduo Maik Gercke und Dirk Starck mal wieder zusammen – wie in früheren Perleberger Landesligazeiten. Die Lokalmatadore legten gleich mit einem 4:0 nach 12 Minuten die Messlatte in dem Turnier, bei dem jeder gegen jeden antrat, hoch. Norman und Marten Will trafen für die Gastgeber und neben Michael Schultz auch Marco Michelis.

Heul doch! bestritt das zweite Spiel gegen Hoppis ESV Team (teilweise Ü50). Marco Lüders zeigte bei dem Spiel, dass er seine technischen Fähigkeiten nicht verlernt hat. Sein Team siegte 5:0. Ebenso mit fünf Toren gewann Titelverteidiger Feiles Freizeit Team sein erstes Spiel gegen die Kubaner. Im FFT spielten unter anderem der frühere Weisener Tobias Täge (Später Torschützenkönig mit neun Treffern), Norman Hurlbrink, Christian Becken sowie der zweifache Torschütze Marco Tondera, der ebenso zwei Treffer erzielte.Auch die Torhüter erwiesen sich als zielsicher. Robin Haase erzielte gleich drei Treffer und wurde zum besten Torhüter gewählt. Auch, weil er ein paar „unhaltbare“ Bälle festhielt. Das half leider seinem Team nicht, denn die „Goldene Ananas“ und Platz sechs ging an die Kubaner um Steffen Stolz, Basti Gückel und Ronny Dittmann.

Gastgeber Muttis Bester gewann seine weiteren vier Begegnungen recht deutlich und holte sich nach fünf Jahren den Wanderpokal. Pünktlich zum Jubiläum. „Der Turniersieg bedeutet uns sehr viel. Wir haben uns ja auch wie kleine Kinder darüber gefreut. Es hat wirklich alles gepasst und wir wollten irgendwie den Sieg zum Jubiläum einfahren. Das haben wir alle gespürt und jeder ist für jeden gerannt. Das hat richtig Spaß gemacht. Unter der Live-Moderation hat jeder noch ein paar Prozente mehr raus geholt und etwas Glück gehört auch immer dazu“, sagte ein zufriedener Spieler und Mitorganisator Stephan Michelis.

Muttis Bester – Die Akteure des Teams sind mittlerweile selbst Väter… „Stimmt, da wächst ja schon eine neue Generation heran. Aber wahrscheinlich organisieren wir das Turnier sogar als Großväter noch“, antwortete Michelis.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen