Fussball : Lange Zeit tapfer gewehrt

Die Perleberger, hier Veit Gerigk (l.) und Christian Becken (2.v.r.) stemmten sich gegen Prenzlau mit großem Einsatz gegen die Niederlage.
Die Perleberger, hier Veit Gerigk (l.) und Christian Becken (2.v.r.) stemmten sich gegen Prenzlau mit großem Einsatz gegen die Niederlage.

Landesliga Nord: Einheit Perleberg verliert Heimspiel gegen SV Blau-Weiß Energie Prenzlau mit 0:3 (0:1)

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22. Mai 2017, 07:14 Uhr

Der SSV Einheit Perleberg hat sein vorletztes Saisonheimspiel in der Fußball-Landesliga Nord gegen den SV Blau-Weiß Energie Prenzlau mit 0:3 (0:1) verloren. 39 Minuten gestatteten die ohne die Defensivkräfte Stefan Fliege, Denny Feilke (beide gesperrt) sowie die verletzten Marcel Wolf und Matthias Steffen auflaufenden Rolandstädter dem favorisierten Tabellen-Dritten kaum eine Chance. Dann sorgte Schiedsrichter Christian Hermann für den Aufreger des Spiels. Nach einem kompromisslosen, aber nicht unfairen Kopfballduell zwischen Einheits Veit Gerigk und Gästeangreifer Bartosz Barandowski an der Kante des Perleberger Strafraums entschied der Unparteiische, zum Entsetzen der Gastgeber und der Mehrheit der 82 Zuschauer im Jahnsportpark, auf Freistoß für Prenzlau. Die folgende Eingabe setzte der am Fünfmeterraum frei zum Kopfball kommende Robert Sikorski dann zum 0:1 in die Maschen.

„Der Schiri hat auf gefährliches Spiel entschieden“, schüttelte Einheit-Coach André Schutta, der den Gästen später aber auch einen verdienten Sieg attestierte, den Kopf über die Fehlentscheidung. Zuvor hatte Einheit dem ballsicheren Prenzlauern aber gut Paroli geboten. „Unser taktisches Konzept hat die Mannschaft bis zum 0:1 hervorragend umgesetzt“, lobte Schutta seine tapfer dagegenhaltende Elf.

Während die Gastgeber wohl noch immer mit der Schiedsrichterentscheidung haderten, sorgte Prenzlau mit dem ersten Angriff nach der Halbzeitpause für die Vorentscheidung. Eine Flanke von der linken Seite erwischte Barandowski zwar nicht voll, doch der Aufsetzer landete zum 0:2 im langen Eck des Perleberger Tores (47.). „Danach mussten wir aufmachen, das hat den Prenzlauern, die für mich eigentlich das spielstärkste Team der Liga sind, natürlich in die Karten gespielt“, so Schutta. Mit dem nötigen Raum kamen die Blau-Weißen zwangsläufig zu weiteren guten Chancen. Mit dem 0:3 (74.) machte Torjäger Stephan Bethke nach einem schnellen Konter dann endgültig alles klar.

Die nie aufsteckenden Gastgeber hatten in der 78. Minute ihre beste Tormöglichkeit im gesamten Spiel. Nachdem sich Björn Bauersfeld den Ball erobert hatte legte er uneigennützig auf Kapitän Christian Becken ab, der das Spielgeräte mit einem Heber aus 16 Metern nicht ins, sondern auf das Prenzlauer Tornetz bugsierte.

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