31. Fünf-Seen-Lauf : Läufer meistern Hitzeschlacht

Die Prignitzer Annelore Brandt, Jörg Schulze, Thomas Ebert und Rainer Schütz (v.r.) gehörten am Samstag zu den über 2700 Teilnehmern des Fünf-Seen-Laufes in Schwerin.
Die Prignitzer Annelore Brandt, Jörg Schulze, Thomas Ebert und Rainer Schütz (v.r.) gehörten am Samstag zu den über 2700 Teilnehmern des Fünf-Seen-Laufes in Schwerin.

Prignitzer Teilnehmer des 31. Fünf-Seen-Lauf in Schwerin mit beachtlichen Ergebnissen / Podestplätze für Yvonne Loock und Jörg Schulze

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06. Juli 2015, 11:05 Uhr

Mehr als 2500 Läuferinnen und Läufer gingen am Sonnabend beim 31. Schweriner Fünf-Seen-Lauf auf den Strecken über 10, 15 oder 30 Kilometer an den Start. Trotz tropischer Temperaturen – schon kurz nach neun Uhr zeigte das Thermometer fast 30 Grad Celsius – gab es weniger Ausfälle als erwartet. Die Organisatoren hatten, in Erwartung der Hitzeschlacht, erstmals die Startzeiten um eine Stunde vorverlegt.

Den Traditionslauf unter Sahara-Bedingungen nahmen auch einige Frauen und Männer aus der Prignitz in Angriff. Natürlich mit dabei der Wittenberger Hilmar Müller, der bisher keine der nunmehr 31 Auflagen verpasste und die 10 Kilometer diesmal nach 1:15:30 Stunden beendete.

Ein kleines Jubiläum feierte auch Annelore Brandt. Die „Laufanne“ aus Wittenberge hatte nur die Premiere des Laufes in der mecklenburgischen Landeshauptstadt verpasst und war nun zum 30. Mal am Start. „Die Streckenführung ist recht anspruchsvoll, doch darauf bereiten wir uns ja vor. Außerdem trifft man hier viele Leute, die nur diesen Lauf bestreiten“, erzählt die Elbestädterin.

Die extremen Bedingungen nahm Anne Brand (Jahrgang 1945) klaglos hin. „Wir hatten ja schon einige Hitzeläufe hier in Schwerin“, erinnert sie sich. „1991 war es schon extrem und auch 2010 sehr heiß“, sagt Annelore Brandt, die sich selbst überhaupt nicht als Hitzeläuferin sieht.

Und auch der Wasserverbrauch war in diesem Jahr schon enorm. „Die Wasserwannen an der Strecke, an denen sich die Läufer erfrischen konnten, waren fast leer“, berichtet die mehrfache Podestläuferin weiter. „Die Läufer wurden aber auf der Strecke mit Wasser und Bananen bestens versorgt und ab und zu gab es eine willkommene Dusche aus den Zuschauerreihen.“

Die Strapazen steckte sie aber einigermaßen gut weg. „Bei den extremen Temperaturen hört man doch schon genauer in seinen Körper.“ Das Ziel erreichte die Wittenbergerin schließlich nach 1:13:28 Stunden, was in der Endabrechnung Platz sechs in der Altersklassenwertung über 10 Kilometer bedeutete. Schnellster Prignitzer auf dieser Strecke war der Karstädter Jörg Hufnagel. Er benötigte 47:10 Minuten und wurde am Ende Gesamt-40. und Neunter seiner Altersklasse.

Die Perlebergerin Yvonne Loock und Jörg Schulze (ESV Wittenberge) hatten gezielt auf diesen „Cross des Nordens“ hin trainiert und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Nach der Auswertung Ergebnisse standen beide auf dem Siegertreppchen der 15 Kilometerdistanz. Yvonne Loock (1:09:39 h) kam hinter Christin Wilken (Köln/ 1:04:56) und Sina Petersen (Hannover/1:07:31)als drittschnellste Frau ins Ziel. In ihrer Altersklasse belegte die Perlebergerin sogar den ersten Platz.

Der Sieger über die 15 Kilometer kam aus Berlin. Karsten Blume (56:48) lieferte sich mit dem Schweriner Tony Qualmann (57:05) auf den letzten Kilometern ein spannendes Rennen. Das Tempo des Spitzenduos konnte Jörg Schulze nicht ganz mitgehen. Das Ziel erreichte der Mann vom Lauftreff „Bentwischer Wald“ nach 1:00:11 Stunden als Siebter, in der Altersklssenwertung reichte seine Zeit sogar zu Rang zwei.


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