Tischtennis : Krüger revanchiert sich im Finale

Ruben Lau (l.) und Alexander Krüger vom ESV Wittenberge sicherten sich den Kreismeistertitel im Herren-Doppel. Beide standen sich auch im Herren-Einzel gegenüber.
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Ruben Lau (l.) und Alexander Krüger vom ESV Wittenberge sicherten sich den Kreismeistertitel im Herren-Doppel. Beide standen sich auch im Herren-Einzel gegenüber.

Bei den Prignitzer Tischtennis-Kreismeisterschaften in Perleberg sicherten sich gleich elf Teilnehmer den Titel im Einzel und Doppel

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21. September 2017, 08:05 Uhr

Ein straffes Programm hatte der Prignitzer Tischtennis-Kreisverband am vergangenen Wochenende bei den Titelkämpfen aller Altersklassen in der Perleberger Rolandhalle zu bewältigen. Gleich elf Teilnehmer sicherten sich zwei Titel (Einzel und Doppel). Bei den Herren lieferten sich vor allem die auf Landesebene aufschlagenden Spieler aus Pritzwalk und Wittenberge spannende Duelle. Auffallend war aber auch die fehlende Präsenz junger Spielerinnen und Frauen.

„Die Beteiligung am Samstag war nicht so gut. Da hätte ich mir natürlich mehr Akteure gewünscht. Mit den Teilnehmerzahlen bei den Meisterschaften der Senioren und des Nachwuchses am Sonntag bin ich aber zufrieden“, meinte Marcel Kraft, Vorsitzender der Tischtennis-Kreisverbandes. Während sich zum Auftakt nur 24 Akteure stellten, waren am Sonntag 60 Spielerinnen und Spieler vor Ort.

Bei den Herren wiederholte Alexander Krüger seinen Vorjahreserfolg. Der 23-Jährige vom ESV Wittenberge setzte sich im Einzelfinale gegen seinen Vereinskollegen Ruben Lau, gegen den er in der Vorrunde noch verloren hatte, mit 3:2 durch. „Alex ist verdient Kreismeister geworden, obwohl er zuvor einige harte Spiele zu absolvieren hatte“, fand Marcel Kraft. Rang drei sicherte sich wie im Vorjahr Tizian-Niklas Beer. Krüger und Lau holten sich auch den Titel im Herren-Doppel. Platz drei ging an Beer und Daniel Grünke vom Pritzwalker SV. Bei den Damen sicherte sich Nadine Goschke (SV Perleberg), die sich mit Matches gegen die Herren „fit hielt“ und dort keine schlechte Figur machte, wieder einmal konkurrenzlos den Titel.

Größtenteils Favoritensiege gab es in den Seniorenkonkurrenzen. Marco Kreibich (SIG Stepenitz) dominierte die AK 40 und holte sich den Titel vor Christian Garlin (Pankower SV). Der Wittenberger Heiko Hannemann gab in der AK 50-Vorrunde nur gegen Mario Bahl (Perleberg) einen Satz ab und gewann auch das Endspiel gegen Bahl mit 3:1. Klaus Wendekamm (ESV Wittenberge) ließ in der AK 60 Erhard Bohnsack (Groß Pankow) hinter sich und Klaus Hampicke (SV Perleberg) gewann in der AK 65 das Duell gegen seinen Vereinskollegen Harald Hoffmann. In der AK 70 kam Titelträger Peter Sachers nicht ungeschoren davon, verlor gegen Konrad Philipps in fünf Sätzen. Für den Routinier vom ESV Wittenberge reichte es trotzdem nur zu Rang drei hinter seinem Vereinskollegen Bernd Görlitz.

Bei der männlichen Jugend A war in Abwesenheit der Lau-Zwillingen die Meisterschaft offen. Die Gunst der Stunde nutzte Tony Weber vom ESV, der im Finale gegen seinen Teamkameraden Martin Ryll die Oberhand behielt. Bronze holte sich Linus Kautz (Perleberg). Auch im Doppel ging der Titel an die beiden Wittenberger. Platz eins bei der weiblichen Jugend A holte sich Titelverteidigerin Antonia Gehrke vor Luana Wietzki (beide ESV Wittenberge).


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