Handball : Konzentration gilt Wildau

Eingelaufen und der Wildauer Abwehr entwischt: Das gelang PHC-Spieler Tobias Jüchert (M.) in der vergangenen Saison beim 27:24-Sieg der Wittenberger.
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Eingelaufen und der Wildauer Abwehr entwischt: Das gelang PHC-Spieler Tobias Jüchert (M.) in der vergangenen Saison beim 27:24-Sieg der Wittenberger.

PHC-Handballer mit wichtigen Punktspielen vor HSV-Besuch

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09. Januar 2015, 11:09 Uhr

Das Trainingslager des HSV Hamburg in Wittenberge beschäftigt die Prignitzer Handballer. Doch für die Akteure des PHC Wittenberge geht parallel der Alltag in der Brandenburgliga weiter. Mit zwei wichtigen Heimspielen. Am Sonntag erwarten sie zunächst in der OSZ-Halle (ist am Samstag belegt) um 15 Uhr das Team des HSV Wildau 1950 zur letzten Partie der Hinrunde.

Es ist das Duell des Tabellensiebten gegen den Achten. Die Wittenberger liegen einen Punkt vor Wildau. „Wir brauchen dringend Punkte. Dieses Spiel und das folgende Heimspiel gegen Bad Liebenwerda sind ganz wichtige Spiele“, sagt PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski. Die Rechnung ist einfach: Mit zwei Siegen käme der PHC auf 12:10 Punkte und könnte die dann noch verbleibenden neun Ligabegegnungen – und auch HSV-Gastspiel – beruhigt angehen.

Eine Gefahr, dass die Wittenberger Spieler ihr Augenmerk zu sehr auf den freundschaftlichen Vergleich mit den HSV-Profis am 21. Januar (Vorverkauf startet heute im Hotel Alte Ölmühle) legen, sieht Lipinski nicht. „Die Spieler sind intelligent und alt genug. Die wissen schon, welche Partien die wichtigen sind“, erklärt er. Im Moment beschäftigt den PHC, der am Sonntag bis auf den langzeitverletzten Marc Steffen Köhring wohl mit dem kompletten Kader antreten kann, scheinbar eher die Frage, wo steht die Mannschaft nach der langen Pause. Die letzte Partie war das 31:31 bei Teltow/ Ruhlsdorf am 6. Dezember.

Die Frage wird am Sonntag nach dann 36 Tagen Pause beantwortet. Gegen einen Kontrahenten, der nicht so leicht einzuschätzen ist. „Wildau ist ein Team mit Schwankungen“, berichtet Ingo Lipinski. Dabei denkt er vielleicht an den überraschend deutlichen 28:21-Sieg der Wildauer gegen den Tabellenvierten TeltowRuhlsdorf und zugleich an die vier klaren Niederlagen in den bisherigen vier Spielen in der Fremde.  

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