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Reitsport : Kleinste Reiter – größte Lieblinge

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Führzügelklasse begeistert Zuschauer beim 4. Reitturnier Viesecker Mühle

von
erstellt am 24.Jul.2017 | 22:07 Uhr

Kleine Publikumslieblinge im große Regen, die faire Geste eines Reiters und erfolgshungrige Prignitzer Sportler, die der Konkurrenz von außerhalb des Kreises den Kampf ansagten – all das machte die vierte Auflage des Reitturniers Viesecker Mühle von Thomas Kann auf der Anlage der Familie Kann mit Unterstützung des RFV Uenze zu einer gelungenen Veranstaltung.

Die Prignitzer Reitsportler gewannen diesmal neun der 19 Dressur- und Springprüfungen. Im vergangenen Jahr waren es fünf Erfolge. Gleich am ersten Tag ging es gut los. Stephan Hoffmann vom RFV Uenze sicherte sich auf Chnip Chnap die Springpferdeprüfungen der Klassen L und M.

Der zweite Tag mit den den Springprüfungen begann auch gut. Sogar was das Wetter betraf. Doch unmittelbar nach den Erfolgen von Emely Bergemann (RFV Putlitz) mit Le Ehlo im Stilspringen der Klasse A, von Thilo Banik vom RFV Bresch auf Attika im A**-Springen sowie von Jörn Eilmes (RSG Pritzwalk) und Capriccio E in der ersten Abteilung des L-Zwei-Phasen-Springens begann es zu regnen.

Während die Zuschauer unter Dach, Zelt oder Baum Schutz suchten, trotzten die Reiterinnen und Reiter dem Dauerregen. Und erwiesen sich mitunter als faire Sportler. So auch Heiko Brehmer in der ersten Abteilung des L-Zwei-Phasen-Springens. An einem für die Richter schlecht einsehbaren Hindernis fiel eine Stange, das bemerkte die Jury nicht und wähnte den Neustädter bei 0 Fehlern. Der hätte somit den zweiten Abschnitt des Zwei-Phasen-Springens erreicht gehabt. Doch Brehmer selbst korrigierte das per Handzeichen sofort.

Es folgte der Auftritt der kleinen Publikumslieblinge im großen Regen. Zwölf Nachwuchsreiter stellten sich in zwei Abteilungen den Augen der Jury. Ohne Scheu vor den Tropfen. Unter spezieller Beobachtung: Hanna Arnhold und Meylo. Unter einem Baum stehend sah Thomas Kann, wie seine Tochter in dieser Prüfung Platz fünf erreichte.

Dann gehörte der Platz wieder den Springreitern. Zwei der folgenden vier M-Prüfungen gewann Robert Bruhns (Jumping Arena Gadow) auf Chanel und Goldquelle. Dazu kam ein Erfolg für Maria Banik (RFV Bresch) auf Centa-Ko, die als einzige in ihrer Prüfung fehlerfrei blieb. Das Hauptspringen der Klasse M mit Siegerrunde – und damit auch den mit 500 Euro dotierten Sonderehrenpreis – holte sich Jörg Möller (RFV Lübtheen-Garlitz) auf Starlight G. Hier belegte Bruhns die Plätze zwei (auf Coubertin) und drei (Chanel).

Der Sieg bei der abschließenden M-Dressur blieb in der Prignitz. Jeannette See (RV Lindenhof Klein Woltersdorf) und Waschanti setzten sich vor Caroline Neumann (RFV Freyenstein) mit Coriana und Desiree Pfauder (RSG Pritzwalk) mit Samantha B durch.

 

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