Volleyball : Kleiner Kader ganz groß

Die Volleyballer des SV Blau-Weiß Perleberg gewannen erstmals den Meistertitel in der Prignitzer Kreisliga.
Die Volleyballer des SV Blau-Weiß Perleberg gewannen erstmals den Meistertitel in der Prignitzer Kreisliga.

Team des SV Blau-Weiß Perleberg erstmals Kreisliga-Meister

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23. März 2018, 21:55 Uhr

Das Titelrennen in der Herren-Kreisliga des Prignitzer Volleyball-Verbandes ist entschieden. Der SV Blau-Weiß Perleberg holte sich zum ersten Mal die Meisterschaft und verwies den VfV 68 Pritzwalk und die SpG Lindenberg/Vehlow auf die Plätze zwei und drei.

Die Rolandstädter gestalteten die Saison überlegen und blieben mit ihrem Minikader von nur acht Akteuren bis zur abschließenden Begegnung unbesiegt. Auch die Pritzwalker hatten sich Hoffnungen auf den Meistertitel gemacht, doch diese Träume platzten bei der 2:3-Niederlage gegen die SpG Lindenberg/Vehlow.

Am 10. und letzten Spieltag trafen die SpG Lindenberg/ Vehlow und Blau-Weiß Perleberg I aufeinander. Die Spielgemeinschaft agierte sehr gut, die Perleberger fanden nicht ins Spiel und so gewann die SpG den ersten Durchgang mit 25:14. Der zweite Satz wurde dann 23:25 abgegeben. Doch in den beiden dann folgenden Abschnitten behielten die Gastgeber wieder die Oberhand (25:17, 25:20). Damit brachte Lindenberg/Vehlow dem neuen Meister Perleberg die einzige Punktspielniederlage in dieser Saison bei. Das trübte die Freude beim Titelträger keineswegs. Gleich nach der Partie traf sich die Mannschaft zu einem zünftigen „Meisteressen“ und feierte den Erfolg.

„Hätte mir einer gesagt, dass wir in Pritzwalk gegen den VfV mit 3:2 gewinnen würden, ich hätte ihn für verrückt erklärt“, sagte Maik Dieckmann von Empor/ Grün-Rot Wittenberge „total erleichtert“ am späten Mittwochabend nach dem 3:2 (26:24, 29:31, 25:21, 17:25, 15:11)-Sieg seines Teams beim Zweiten. „Wir waren taktisch super eingestellt und haben alles gut umgesetzt“, fügte Dieckmann hinzu. Mit diesem Sieg gaben die Wittenberger die Rote Laterne an Blau-Weiß Perleberg II ab.

Die zweite Vertretung von Empor/Grün-Rot Wittenberge zeigte zum Abschluss der Saison als Gast von Blau-Weiß Perleberg II wieder ein ganz starkes Spiel. Das Team bezwang die Rolandstädter mit 3:1-Sätzen. Dabei hielten die Blau-Weißen gut mit und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:22. Alles deutete auf einen Heimsieg hin. Doch es kam anders. Die Wittenberger meldeten sich im zweiten Abschnitt (25:16) zurück. Jetzt hatten die Elbestädter ihren Rhythmus gefunden, gewannen die beiden folgen Sätze mit 25:19 und 25:14 und damit auch die Begegnung.

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