Sieg Nummer drei in Folge verpasst : Kleine Veritas-Erfolgsserie reißt

Veritas-Akteur Christian Münster (l.) im Duell mit dem Falkenseer Patrick Jeschke.
Veritas-Akteur Christian Münster (l.) im Duell mit dem Falkenseer Patrick Jeschke.

Wittenberge/Breese unterliegt Eintracht Falkensee 1:2

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06. September 2020, 22:00 Uhr

Die Enttäuschung war sicht- und hörbar, hielt sich aber in Grenzen. Die Fußballer von Veritas Wittenberge/Breese haben den optimalen Start in die Landesklasse verpasst. Nach zwei Siegen zum Auftakt gab es diesmal vor 124 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion eine 1:2 (0:0)-Niederlage gegen Eintracht Falkensee.

„Ich bin der Meinung, dass nicht unbedingt die bessere Mannschaft gewonnen hat“, sagte Veritas-Trainer Manuel Roeseler. Damit lag er richtig. Insgesamt gesehen wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen. Aber es kam anders. Der Coach der Gastgeber lobte seine Elf dennoch: „Sie hat eigentlich alles gut gemacht. Die Einstellung stimmte und spielerisch war das auch gut. Nur am letzten Pass hat es vielleicht gefehlt. Und die Chancen müssen wir natürlich nutzen.“

So wie gegen Ende der ersten Halbzeit. Zuvor hatten die Gäste bei ihrem mit weiten Bällen aus der Abwehr heraus angelegten Spiel einige Möglichkeiten gehabt. Dann kamen die von Veritas: Christoph Nitsche scheiterte mit einem Kopfball aus Nahdistanz an Eintracht-Torwart Kevin Konrad, kurz darauf verfehlte eine schöne Direktabnahme von Sebastian Metschulat knapp das Ziel.

Die kalte Dusche erfolgte gleich nach der Pause. Einen langen Pass aus der Abwehr nahm Patrick Jeschke auf. Den ersten Schuss des Falkenseers konnte Veritas-Keeper Dennis Ciechoradzki noch parieren, beim zweiten zum 0:1 (48.) war er machtlos. Veritas wehrte sich und schaffte den Ausgleich. Ein Falkenseer berührte das Leder im eigenen Strafraum mit der Hand. Den Elfmeter verwandelte Jan Mensch mit seinem vierten Saisontor sicher zum 1:1 (68.).

Im weiteren Verlauf wurde es hektisch. Die Nickligkeiten nahmen zu. Und der bis dahin gute Schiedsrichter Ronny Schabanowski verlor etwas seine Linie. Kurz vor Schluss attackierten Christian Münster und Christoph Nitsche einen Eintracht-Akteur im Strafraum. Schabanowski gab einen – umstrittenen – Strafstoß und Münster die gelbe Karte. Den Elfmeter verwandelte Neils Jensch zum 1:2 (88.). Kurz darauf sah Münster wegen angeblichen nicht freigeben des Balles auch noch Gelb-Rot.

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