Fussball : Kein Sieger im Prignitzderby

Gülitz-Torschütze Torben Wiede (l.) klärt hier vor Tobias Bober.
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Gülitz-Torschütze Torben Wiede (l.) klärt hier vor Tobias Bober.

Landesklasse West: Rot-Weiß Gülitz und Veritas Wittenberge/Breese trennen sich 1:1 (0:0)

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24. September 2017, 07:48 Uhr

Keinen Sieger gab es am 5. Spieltag der Fußball-Landesklasse West im Prignitzderby zwischen Gastgeber SV Rot-Weiß Gülitz und dem FSV Veritas Wittenberge/Breese. Nachdem die Elbestädter in den vorangegangenen sechs Partien gegeneinander stets als Sieger vom Platz gegangen waren, mussten sie sich am Samstag mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben.

In der ersten Halbzeit sahen die rund 150 Zuschauer zunächst ein zerfahrenes Spiel. Die Gäste bestimmten das Geschehen und hatten nach 20 Minuten die Möglichkeit zur Führung. Tobias Bober scheiterte mit einem Freistoß am Pfosten, den Abpraller konnte Sebastian Metschulat nicht verwerten. Während die Gäste durch Bober noch Chancen hatten (23., 38.), fanden die Gastgeber in der Offensive kaum statt.

Die zweite Halbzeit war gerade fünf Minuten alt, da belohnten sich die mehr in die Offensive investierenden Gäste. Den vom eingewechselten Christian Münster in den 16er gechipten Ball versenkte Sebastian Metschulat per Kopf zum 0:1 im Gülitzer Tor. In der Folgezeit drängte Veritas auf die Vorentscheidung. Torben Wiede und Keeper Marian Teske konnten gegen den frei durchgestarteten Münster gerade noch klären (55.). Kurz darauf verpasste der Veritas-Angreifer nach schöner Vorarbeit von Hans Michael Haase das zweite Gästetor.

Fast aus dem Nichts heraus gelang den kaum gefährlich in den Wittenberger Strafraum auftauchenden Rot-Weißen der Ausgleich. Bei einem von Andy Bauermeister scharf getretenen Eckball schaltete der Gülitzer Kapitän Torben Wiede am kurzen Pfosten am schnellsten und markierte das 1:1 (65.). Trotz einiger Bemühungen gelang es danach keinem Team mehr, den Siegtreffer zu erzielen.

Gülitz-Coach Florian Blüthmann meinte nach dem Spiel: „Gut, dass wir aus dem Eckball das Tor machen. Ansonsten hätten wir aus dem Spiel heraus kaum eine Chance. Wir können mit dem Punkt gut leben, Wittenberge wohl eher nicht.“ Taktische Unzulänglichkeiten seines Teams monierte Veritas-Trainer Christian Krause: „Nach dem 1:0 waren wir viel zu offensiv. Statt Gülitz kommen zu lassen und abzuwarten haben wir weiter nach vorn gespielt.“

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