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Handball : Kantersieg zum Saisonabschluss

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Brandenburgliga-Handballer vomPHC Wittenberge feiern 29:17 (14:6)-Heimerfolg gegen den SSV Falkensee

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erstellt am 25.Apr.2016 | 07:47 Uhr

Die Männer vom Prignitzer Handball-Club (PHC) Wittenberge haben sich in der Brandenburgliga mit einer Glanzvorstellung gegen den SSV Falkensee und Tabellenplatz acht aus der Saison 2015/16 verabschiedet. Die Schützlinge von Trainer Marcin Feliks feierten einen nie gefährdeten 29:17 (14:6)-Kantersieg vor gut 300 Zuschauern in der heimischen OSZ-Halle. Zwar verpassten die Wittenberger auf Grund der Ergebnisse der Konkurrenz den angepeilten siebten Tabellenplatz, doch dies tat der guten Stimmung in der Halle nach Spielende keinen Abbruch.

„Riesenlob an die Mannschaft. Sie hat heute ein super Spiel abgeliefert“, strahlte PHC-Coach Feliks, trotz seines nach der Wasser- und Sektdusche durchnässten Shirts. „Man hat gesehen, welches Potenzial die Mannschaft hat, wenn wir in Vollbesetzung antreten können. Jeder Spieler hat noch einmal einhundertprozentigen Einsatz gezeigt.“

Den Grundstein für den letztendlich deutlichen Heimerfolg legten die Gastgeber in der zuvor oft kritisierten Abwehr. Von Beginn an aggressiv zu Werke gehend, zogen die Hückel, Kaczmarczyk und Neutmann den Falken um den diesmal blassen SSV-Torjäger Sven Gröger (kein Treffer) frühzeitig den Zahn. Und in der Offensive klappten beim zweitbesten Angriff der Liga (642 Tore) die einstudierten Spielzüge fast wie im Training. Mit seinen „Peitschen“ aus dem Rückraum traf Martin Giske, mit am Ende neun Toren treffsicherster PHC-Schütze, zudem fast nach Belieben.

Über 3:3 zogen die Elbestädter bis zur Pause auf 14:6 davon. „Nur sechs Gegentore in einer Halbzeit. Das ist ein Traum für jeden Trainer“, freute sich Marcin Feliks.

In der zweiten Hälfte ließen es die Gastgeber etwas gemächlicher angehen. Jedoch ohne den Gästen auch nur ansatzweise Oberwasser zu verschaffen. Trotz doppelter Unterzahl bauten die Wittenberger ihre Führung auf 24:14 aus (48.). In den letzten Minuten bekamen alle Spieler des Kaders noch ihre Einsatzzeiten. Bis auf David Krabbe, der in der noch eine überflüssige Rote Karte kassierte (54.), trugen sich alle PHC-Feldspieler bis zur Schlusssirene in die Torschützenliste ein.

Auf den Rängen herrschte da schon Partystimmung. „Der Wittenberger Handball ist sehr familiär. Ein Lob noch einmal an die Fans. Die begleiten uns oft zahlreich zu den Auswärtsspielen. Wahnsinn“, so Marcin Feliks, der sich schon nach seiner ersten Saison beim PHC die Sympathien der Anhänger vollends gesichert hat.

Und Falkensee? Die Gäste zeigten, trotz der brisanten Situation im Abstiegskampf, kaum nennenswerte Gegenwehr. Die Saison schloss der SSV nach dem gleichzeitigen Sieg von Wildau (34:24 in Rangsdorf!) auf Abstiegsplatz elf ab, punktgleich mit dem HSV Oberhavel (beide 14:30). Doch da Falkensee den direkten Vergleich gegen den HSV gewonnen hatte, könnten die Randberliner noch mit einem blauen Auge davonkommen. Wer den Gang in die Verbandsliga nun antreten muss, entscheidet letztendlich der Handballverband.

 




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