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Sport in der Prignitz

18. Dezember 2017 | 04:26 Uhr

Fussball : Kampfstark und eiskalt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Veritas Wittenberge/Breese feiert 3:2 (1:0)-Auswärtssieg auf Kunstrasen bei der SG Bornim

von
erstellt am 14.Sep.2014 | 12:53 Uhr

Den zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel holte sich der FSV Veritas Wittenberge/Breese am späten Freitagabend mit dem 3:2 (1:0) bei der SG Bornim. Damit kletterte die Veritas-Elf auf Tabellenplatz zwei, punktgleich mit Spitzenreiter BSC Rathenow.

„Es ging ganz schön zur Sache. Die Bornimer Spieler waren physisch sehr stark. Dazu kam der ungewohnt kleine Kunstrasenplatz“, sagte Veritas-Trainer Swen Bober zu den Begleitumständen. Die nicht ohne Folgen blieben. Norman Hurlbrink – gerade erst wieder genesen – und Alexander Helzel schieden verletzt aus. Hurlbrink verletzte sich am Knie, eine genaue Diagnose steht noch aus. Bei Helzel hofft der Coach, dass der Mittelfeldspieler schon am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Rhinow/Großderschau wieder mitwirken kann.

Doch trotz der Abmessungen und der harten Gangart der Gastgeber, die Wittenberger hielten dagegen. Sie standen tief und lauerten auf Konter. Bei einem war Benjamin Kampehl zur Stelle und erzielte das 0:1 (35.).

Unmittelbar nach der Pause erhöhte erneut Kampehl auf 0:2. Bornim drückte, wurde stärker. Die Gäste spielten weiter defensiv und kamen dann durch einen weiteren, von Tobias Bober abgeschlossenen Konter zum 0:3 (75.). „Diese Führung war zu hoch. Bornim hatte auch einige gute Chancen“, berichtete der Veritas-Trainer.

Die Platzherren gaben in der Schlussviertelstunde noch einmal richtig Gas. Robert Flügel (80., 87.) verkürzte auf 2:3. Doch Veritas bewies tollen Kampfgeist und rieb sich förmlich auf. Martin Marx im Tor mit tollen Paraden und eine vielfüßige Abwehr verhinderten den Ausgleichstreffer.

So verdiente sich der FSV Veritas, der ohne Martin Gehrke und Christian Münster antrat, den Auswärtssieg bei der SG Bornim. Die, so formulierte es Swen Bober, „uns aber alles abverlangt hat und bei der wir einiges einstecken mussten“.


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