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Handball: PHC Wittenberge : Kampfgeist mit Ligaerhalt belohnt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

PHC-Handballer holen beim 30:30 (15:12) den noch fehlenden Punkt für den Klassenerhalt / Krabbe trifft – Neutmann hält

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erstellt am 17.Apr.2016 | 21:27 Uhr

Die Handballer des PHC Wittenberge haben den Klassenerhalt in der Brandenburgliga geschafft. Sie holten beim HSV Wildau ein 30:30 (15:12) und damit den einen noch fehlenden Punkt für die Rettung.

Die Voraussetzungen für einen Erfolg der Prignitzer in der Sport- und Schwimmhalle „Wildorado“ waren mehr als schlecht. Mit Martin Giske, Martin Hückel, Christian Walenciak und Mathias Richter fehlten gleich vier Spieler. Die Prignitzer spielten zwar nicht fehlerfrei, doch Einstellung und Einsatz eines jeden Spielers stimmten. So entwickelte sich ein Match, das nichts für schwache Nerven war.

Einen Anteil an der spannungsgeladenen Atmosphäre hatten die Schiedsrichter aus Eisenhüttenstadt. Es gab manche Entscheidung, die die Gemüter erregte. Nach einem „Abtasten“ (10:10) erspielte sich der PHC die erste Drei-Tore-Führung (13:10). Diese wurde in Halbzeit zwei zunächst auf 19:14 ausgebaut, beim 21:21 war sie wieder verspielt. Das Fehlen von Wechselspielern machte sich bemerkbar. Dazu verwarf der PHC zwei Siebenmeter.

Es kam noch schlimmer. Kurz vor Ende der Begegnung führte Wildau mit 29:26, später 30:28. Doch dann verkürzte Tobias Jüchert auf 30:29. Nach Ballverlust der Wildauer kam erneut Tobias Jüchert 20 Sekunden vor Ende frei zum Wurf. Er warf den Torhüter der Gastgeber an, der Ball ging ins Seitenaus. Weiter Ballbesitz für den PHC. Trainer Marcin Feliks nahm eine Auszeit und gab klare Anweisungen.

Zehn Sekunden vor Abpfiff sprintete Torhüter Stephan Neutmann in die gegnerische Abwehr und sorgte so für Verwirrung. Neutmann kreuzte mit David Krabbe und brachte ihn damit in guter Wurfposition. Das war der Treffer zum 30:30. Noch sechs Sekunden. Aber den letzten Wildauer Wurfversuch vereitelte Stephan Neutmann. Er lenkte den Ball mit den Fingerspitzen einige Millimeter am linken Pfosten vorbei. Der Punkt war unter Dach und Fach.

„Die Jungs haben bewiesen, dass sie bis zuletzt kämpfen können. Wir sind ohne vier Stammspieler angetreten. Aber andere sind in die Bresche gesprungen. Basti Prieß hatte eine hundertprozentige Wurfquote und Patrick Cesla hat auf der Mittelposition klasse gespielt“, analysierte PHC-Trainer Marcin Feliks.

Am kommenden Samstag trifft der PHC im letzten Spiel der Saison um 18.30 Uhr in der OSZ-Halle auf den SSV Falkensee. Bei einem Sieg winkt sogar noch Platz sieben. „Ich freue mich auf dieses Spiel und erwarte eine gut gefüllte Halle. Wie die Fans uns immer unterstützen, auch jetzt wieder in Wildau, dafür danke. Es macht einfach Spaß“, sagte Marcin Feliks.

 


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