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Kegeln : Kampf um Klassenerhalt prägt „Ost-Klassiker“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Seedorfer Bundesligakegler treffen am Wochenende zweimal auf den KC Einheit 95 Schwerin

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 18:57 Uhr

Gleich zweimal haben es die in der 1. Bundesliga spielenden Bohlekegler vom SVL Seedorf von 1919 (11.) am kommenden Wochenende mit dem KC Einheit 95 Schwerin (8.) zu tun.

Am Sonnabend (13 Uhr) schließen die Männer vom Löcknitzstrand beim Gastspiel in der mecklenburgischen Landeshauptstadt offiziell die Hinserie ab. Einen Tag später sind die Prignitzer dann ab 10 Uhr Gastgeber für den alten Rivalen aus DDR-Sonderliga-Zeiten im Rückspiel. „Ich freue mich auf die beiden Ost-Klassiker“, erklärt SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke vor den Partien gegen die Mecklenburger. „Das waren schon in der Vergangenheit immer ganz besondere Spiele.“

Und auch an diesem Wochenende werden auf den nur rund 70 Kilometer voneinander getrennt liegenden Kegelhallen beider Vereine sicher wieder spannende Duelle ausgefochten. Davon ist auch Wilke überzeugt.

Nur zwei Punkte trennen beide Teams in der Tabelle. Dass die Prignitzer derzeit auf einem Abstiegsplatz festsitzen, haben sie sich nach den unnötigen Punktverlusten auf der heimischen Anlage selbst zuzuschreiben. Doch auf Seiten der voraussichtlich in Bestbesetzung antretenden Seedorfer verschwendet keiner einen Gedanken an einen neuerlichen Punktverlust auf der Heimbahn. „Wir brauchen in unserer Situation einen klaren Heimsieg“, stellt Frank Wilke unmissverständlich klar. Ein 3:0 erscheint gegen die 95er machbar, denn in Seedorf waren die Mannen um Michael Heerkloß und Reinhard Dallmann in der Vergangenheit meist nur brave Punktelieferanten.

Anders sieht die Situation beim Gastspiel der SVLler in der mecklenburgischen Landeshauptstadt einen Tag zuvor aus. Auf den Bahnen in der Schlossgartenallee sind die Gastgeber auf Grund ihrer Heimstärke natürlich favorisiert. Denn in den bisherigen Heimspielen der Saison gab Einheit lediglich gegen Spitzenreiter SV 90 Fehrbellin die Punkte ab.

„Mal sehen, ob für uns nach den ganzen Auswärtspleiten dort etwas drin ist. Um den Zusatzpunkt werden wir auf jeden Fall kämpfen“, hofft Frank Wilke etwas Zählbares, wie letztmalig in der Saison 2011/12, mitnehmen zu können. Sollte dies den Seedorfern gelingen, stecken auch die Schweriner mitten drin im (Abstiegs)Schlamassel.



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