Fussball : Kampehl wird für Veritas zum Matchwinner

Benjamin Kampehl (r.) bejubelt mit Patrick Waltinger den 2:1-Siegtreffer.
Benjamin Kampehl (r.) bejubelt mit Patrick Waltinger den 2:1-Siegtreffer.

Wittenberge/Breese gewinnt Nachholspiel gegen den Lindower SV durch zwei späte Tore des Routiniers mit 2:1

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02. April 2018, 07:00 Uhr

Der FSV Veritas Wittenberge/Breese kann gegen den Lindower SV Grün-Weiß doch noch gewinnen. Nach zwei Niederlagen zuvor im Kreispokal setzten sich die Elbestädter gestern in einem Nachholspiel der Fußball-Landesklasse West gegen die Elf von Trainer Fritz Kähler mit 2:1 (0:0) durch.

In der lange Zeit recht ausgeglichenen Partie waren die Gäste vor 100 Zuschauern im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion der Führung sogar näher, doch Jens Schmidt (7. Minute) und Markus Filarski (12., 45.) zielten zu ungenau oder scheiterten am gut aufgelegten Veritas-Keeper Martin Marx. Die Gastgeber hatten kurz vor der Halbzeitpause ihre beste Möglichkeit, als Sebastian Metschulat nur den Pfosten traf. Torlos ging es in die Pause

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel bestrafte Markus Filarski dann das zu laxe Abwehrverhalten der Gastgeber mit einem Schlenzer in den Winkel zum 0:1 (50.). Mit zunehmender Spieldauer machte sich bei Lindow der Kräfteverschleiß nach dem Pokalspiel zwei Tage zuvor bemerkbar. Veritas erarbeitete sich aber erst in der Schlussphase gute Möglichkeit. Nachdem die Grün-Weißen nach Versuchen von Patrick Waltinger (75.) und Benjamin Kampehl (80.) noch auf der Linie klären konnten, lag der Ball in der 82. Minute dann doch im Lindower Tornetz. Nach einem Freistoß von Tobias Bober stieg der in der Schlussphase ins Sturmzentrum beorderte Kampehl am höchsten und wuchtete das Spielgerät per Kopf aus fünf Metern zum 1:1 über die Linie.

Und nur vier Minuten später war der Veritas-Routinier erneut zur Stelle. Nach einem Bober-Pass in die Tiefe umkurvte er LSV-Keeper Behre und schob zum umjubelten 2:1 ein. Veritas-Co-Trainer Manuel Roeseler sprach nach dem Abpfiff von einem „etwas glücklichen Sieg. Wir haben uns dem gegnerischen Tempo angepasst und nicht, wir wir es uns vorgenommen hatten, über die Außen schnell nach vorn gespielt. Für unseren Routinier Benja freut es mich besonders, dass er uns mit seinen beiden Toren zum Sieg geschossen hat.“

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