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Schwimmen : Kaltes Wasser beschleunigt Sieger

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Andreas Suck (6000 Meter) und Florian Stallmach (1500 m) gewinnen Elbstromschwimmen 2014

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erstellt am 25.Jun.2014 | 10:57 Uhr

Beim Elbstromschwimmen 2014 gab es am Sonntag erneut Gästeerfolge über die 1500 und 6000 Meter-Strecken. Den Sieg über den längeren Kanten von Hinzdorf in den Nedwighafen holte sich mit großem Abstand Andreas Suck (Schönebecker SV) in 54:17,8 Minuten vor Christine Bartels (SC Magdeburg/58:57,6) und Rita Acampora (Weltraumjogger Berlin/1:00:45,6 Std). Alicia Schmidt vom gastgebenden SC Delphin Wittenberge, die in 1:06:15,0 Std. als Zwölfte des Wettbewerbs das Ziel erreichte, war schnellste Teilnehmerin aus der Prignitz. Damit sicherte sie sich den Sieg in der Juniorinnen-Konkurrenz.

„Das Wasser war sehr kalt“, meinte Andreas Suck, der einen Tag zuvor noch einen Triathlon-Wettkampf in Bergwitz bei Wittenberg bestritt, im Ziel. Der Schönebecker war zum ersten Mal beim Elbstromschwimmen dabei. „Ich bin schnell angegangen, wollte erstmal von der Gruppe weg. Dann bin ich davongezogen“, erklärt Suck die Startphase des Wettkampfes. „Das letzte Stück im Hafen war durch die Wellen relativ unangenehm.“ Der 27-jährige Schönebecker will aber im nächsten Jahr wiederkommen. „Hoffentlich ist dann besseres Wetter. Die Veranstaltung ist sehr gut organisiert. Es hat Spaß gemacht“, lobte Andreas Suck die Macher des Stromschwimmens vom SC Delphin Wittenberge.

Insgesamt 19 Schwimmer hatten sich über 1500 Meter-Strecke in die knapp 18 Grad kalte Elbe gewagt. Den dritten Sieg bei seinem dritten Start holte sich Florian Stallmach. Der junge Mann vom KSC Strausberg benötigte 13:05,0 Minuten für die kurze Distanz mit Start an der Eisenbahnbrücke.

„Ich bin einfach drauf los geschwommen, lag von Anfang an vorn“, berichtet der Sieger, Jahrgang 1997, vom Rennen. „Im Hafen bin ich dann noch schneller geworden, weil’s so kalt war“, erzählt der Vorjahressieger, der Sophia Zellmer (MTV Auchrich/13:49,0), mit der er sich im vergangenen Jahr noch einen packenden Zielsprint lieferte, auf Rang zwei verwies. Der zweitjüngste im Starterfeld, Robin Stolz vom Gastgeberverein, belegte in 14:10,3 Minuten als bester Prignitzer Platz drei.


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