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Handball : Jubiläumsspiel mit Spaßfaktor

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

200 Zuschauer sehen beim 28:41 (14:25) der Perleberger Handballer gegen die U23 des HSV Handball

Mit dem Freundschaftsspiel der Herren vom SV Blau-Weiß Perleberg gegen die gerade in die 3. Liga aufgestiegene U23 des HSV-Handball starteten am Samstag die Aktionen zum Jubiläum „70 Jahre Handball Perleberg“ in der Rolandhalle der Kreisstadt. Rund 200 Zuschauer, darunter auch ein Hamburger Fanclub, wollten bei der Auftaktveranstaltung dabei sein und sollten ihr Kommen nicht bereuen. Und dies, obwohl die Gastgeber die erwartete 28:41 (14:25)-Niederlage kassierten. Vor allem der Spaß, so beteuerten alle Beteiligten auf und neben der Platte, stand im Vordergrund.

„Es hat Spaß gemacht, gegen die junge Truppe zu spielen. Mit dem Ergebnis können wir leben. Die Hauptsache war, dass alle gesund geblieben sind“, meinte beispielsweise Perlebergs Shouter Mirko Helmdach, mit am Ende neun Toren wieder einmal treffsicherster Schütze.

„Unheimlich viel Spaß“, hatte auch Hamburgs Coach Jens Häusler. Vor allem die Spielfreude seiner Jungs begeisterte den bekennenden Oldtimerfreund. „Die Mannschaft hat unglaubliches Potenzial. Deshalb freue ich mich auf die Arbeit mit ihnen in der dritten Liga.“

Auch wenn es die Hamburger mit ihren Showeinlagen ein wenig übertrieben, war der Sieg der Youngster alles andere als unverdient. Vor allem mit dem blitzschnellen Konterspiel zogen die Gäste den keineswegs enttäuschenden Blau-Weißen schnell den Zahn.

Seine Klasse bewies dabei ein ums andere Mal der Routinier im Gästeteam, Stefan Schröder, der als einziger Akteur aus dem ehemaligen Bundesligakader des HSV übrig geblieben ist. Der 34-Jährige, mit 21 Toren in einer Partie immer noch der Rekordtorschütze der Bundesliga-Historie, steuerte diesmal neun Treffer bei.

Tore warfen auch die Perleberger Nachwuchshoffnungen Hauke Frihs (2), Bastian Kell und Fabian Seifert (je 1). „Für die drei B-Jugendlichen war das Spiel gegen den HSV eine Auszeichnung“, sagte Perlebergs Trainer Jörg Domagala, der auch den Nachwuchs unter seinen Fittichen hat. „Es war ein faires Spiel und ein schönes Event“, fand Domagala, der natürlich auch seinen Spaß hatte. Auch Blau-Weiß Präsident Michael Hoheisel war rundum zufrieden. „Die Organisation hat geklappt, das Ergebnis ist achtbar. Der Start zu 70 Jahre Handball ist gelungen.“


Relegationsspiele um den Klassenerhalt


Und die Feierlichkeiten könnten noch einen weiteren, wenn auch so nicht eingeplanten, Höhepunkt erleben. Denn wie Jörg Domagala berichtete, haben seine sportlich eigentlich aus der Verbandsliga abgestiegenen Männer vom Handball-Landesverband noch eine zweite Chance erhalten. „Wir spielen gegen den Elften der Staffel Süd, HSV Senftenberg, in zwei Relegationsspiele um den Klassenerhalt.“. Spieltermine sollen laut Perlebergs Coach der 21./22. Mai (in Senftenberg) und der 28./29. Mai sein.  

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erstellt am 09.Mai.2016 | 07:23 Uhr

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