Schwimmen : Jede Menge Lob und Titel

Zwei Tage lang kämpften Schhwimmerinnen und Schwimmer bei sehr guten Bedingungen in der Prignitzer Badewelt um Landesmeistertitel.  Fotos: oliver knoll (2)
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Zwei Tage lang kämpften Schhwimmerinnen und Schwimmer bei sehr guten Bedingungen in der Prignitzer Badewelt um Landesmeistertitel. Fotos: oliver knoll (2)

SchwimmClub Delphin Wittenberge guter Ausrichter der Landesmeisterschaften der Masters

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18. November 2014, 10:04 Uhr

Ein gutes sportliches Abschneiden und eine perfekte Organisation – besser hätten die Landesmeisterschaften der Masters vonBrandenburg und Mecklenburg/Vorpommern für die Schwimmer des SC Delphin Wittenberge nicht laufen können. Allen voran für Birgit Dierke (AK60). Sie war mit sechs Einzelsiegen, einem Staffelsieg und einmal Staffel-Silber erfolgreichste SCDW-Sportlerin.

Je drei Einzelsiege erkämpften sich Mareike Gleiniger (AK35) und Hartmuth Glatz (AK50), dazu gab es für Gleiniger noch Gold und zwei mal Silber in der Staffel, für Glatz zwei mal Gold und einmal Bronze. Weitere Einzeltitel für die Delphine holten Sarah Blumenthal (AK20), Cornelia Grube (AK50), Torsten Meyer (AK45), Alexandra Ott (AK40) und Kati Schmolke (AK45). Die Landesmeisterschaft mit der Staffel gewannen Susann Wehran (AK50), Annett Fock (AK45), Andreas Karls (AK40), Ingo Witaschek (AK40) und Bernd Wolf (AK40). Die SCDW-Masters stellten acht neue Bestzeiten auf.

Sportlicher Höhepunkt der Veranstaltung war der beinahe Deutsche Mastersrekord (AK55) durch Uwe Kussatz (Wasserfreunde Brandenburg) über 100m Lagen in 1:09,41 Min. Er verfehlte die nationale Bestmarke lediglich um 0,23 Sekunden. Den Präsentkorb zur Ehrung der Punktbesten Leistung gewann bei den Herren Uwe Kussatz (990 Punkte). Bei den Damen siegte Juliane Domscheit (Potsdamer SV/871). Die punktbesten SCDW-Starter waren Kati Schmolke (670) auf Platz 6 bei den Damen und Hartmuth Glatz (602) auf Platz 14. Die Punkte werden anhand des Deutschen Mastersrekordes je Altersklasse und Strecke ermittelt.

Die Organisation der Titelkämpfe bekam viel Lob. „Es ist toll hier. Alles läuft reibungslos. Das habe ich schon anders erlebt“, sagte Günter Kellermann. Und der Potsdamer, Jahrgang 1944, muss es wissen. Denn er vertrat die deutschen Farben schon bei den Masters-Welttitelkämpfen im kanadischen Montreal, belegte dort zwei mal Rang sieben. Mit seinen Zeiten in Wittenberge war er nicht zufrieden. Ausreden mag Kellermann nicht, aber er erklärte: „Ich bin seit sieben Jahren pensionierter Lehrer. Jetzt haben sie mich in einer Notsituation in der Schule noch mal bis Weihnachten wiedergeholt“, deutete er fehlendes Training an.

Bei den Titelkämpfen fehlte es dank der vielen fleißigen SCDW-Helfer – und dem perfekten Wettkampfgericht – an nichts. Die Stimmung war super. Und auch die Abendveranstaltung in der „Alten Ölmühle“ zwischen den beiden Wettkampftagen fand bei den Aktiven großen Anklang.


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