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Hallenfussball : Jahn-Schüler verteidigen Titel

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Teams aus zwölf Grundschulen sorgen für Fußballfest beim 3. Sepp-Herberger-Tag in Karstädt

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2016 | 20:20 Uhr

Der „Sepp Herberger-Tag“ ist in der Prignitz bereits bei seiner dritten Auflage etabliert. Bei der Aktion des Deutschen Fußballbundes (DFB) spielten in der Karstädter Löcknitzhalle erneut zwölf Mannschaften mit rund 120 Kindern der dritten bis sechsten Klasse bei diesem „Fußballfest der Grundschulen“ – so das Motto der Aktion – um den Sieg. Dieser ging erneut an die Jahn-Grundschule Pritzwalk, die das Finale gegen die Rolandschule Perleberg mit 1:0 für sich entschied und damit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigte.

Die Partie um Platz 3 gewann die Jahn-Grundschule Wittenberge 1:0 gegen die Grundschule Karstädt. Bester Spieler des Turniers wurde Ede Drzymalski (Jahnschule Wittenberge), der erstmals vergebene Titel für die beste Spielerin ging an Lea Waldvogel (GS Lanz). Kevin Hirschböck (Elbland-GS Wittenberge) erhielt die Auszeichnung bester Torwart, Paul Zander (Jahnschule Pritzwalk) sicherte sich mit sechs Treffern die Torjägerkrone.

Im vergangenen Jahr stellte die Grundschule Lanz ein reines Mädchenteam. Diesmal war es gemischt, aber die sieben Mädchen stellten das Gros. „Wir haben beim SV Jahn auch ein reines Mädchenteam im Spielbetrieb auf Kreisebene. Ich hoffe nur, die bleiben uns lange erhalten“, sagte Trainer Wolfgang Waldvogel.

In Zusammenarbeit mit den DFB-Landesverbänden veranstaltet die Sepp-Herberger-Stiftung bundesweit Fußballturniere für Grundschulen. In Brandenburg nur in Cottbus und Karstädt. Und in der Löcknitzhalle klappte das wieder gut. Auch dank des bestens funktionierenden Organisationsteams um den Prignitzer Schulsportberater Frank Dannehl. Der wiederum lobte die Juniorcoaches, die von ihm in einem Projekt an der Pritzwalker Rochowschule ausgebildet werden und jetzt ihren zweiten praktischen Einsatz hatten. Die Coaches kümmerten sich um die ihnen zugeteilten Teams und halfen überall.

Das tut Klaus Fritz seit vielen Jahren bei Fußball- und Leichtathletikveranstaltungen im Kreis. Diesmal auch in der Rolle eines Scouts. Detlef Wohlfahrt, Cheftrainer des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB), war ein Akteur einer Pritzwalker Schule aufgefallen. So bat er Klaus Fritz, sich nach dem Namen zu erkundigen. Insgesamt zwei Namen von Talenten aus dem Kreis standen am Ende auf dem Notizzettel von Wohlfahrt.

Interessant war die Form der Austragung des Turniers. Es wurde Hallenfußball und nicht Futsal gespielt. „Das ist mein Turnier, ich gebe die Inhalte vor. Wir haben uns auf Hallenfußball festgelegt“, erklärte Frank Dannehl. Das bestätigte Holger Zinke, beim FLB zuständig für Schulfußball, Freizeit- und Breitensport sowie DFB-Projekte. „Offizielle Turniere vom DFB, Landes- oder Kreisverband um Meisterschaften oder Pokale sollen nach Futsal-Regeln gespielt werden. Turnieren von Aktionen oder auch von Vereinen bleibt es freigestellt“, sagte Zinke.

Rundum zufrieden zeigte sich Frank Dannehl. „Eine gelungene Veranstaltung. Gefreut hat mich vor allem die Wertschätzung durch den Landrat, den Landesverband, den DFB und andere Funktionsträger. Auch der Fußballkreis Prignitz/Ruppin unterstützt uns. Die Titelverteidigung der Jahnschule Pritzwalk ist verdient. Insgesamt war das Niveau nicht ganz so gut wie im vergangenen Jahr. Bedanken möchte ich mich bei Sven Möller für die großartige Unterstützung“, erklärte er.

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