Interview : Island erkunden und Marathon laufen

Axel Richert (r.) hat stets das richtige Händchen, um Leichtathletik-Talente zu entdecken und zu fördern.
Axel Richert (r.) hat stets das richtige Händchen, um Leichtathletik-Talente zu entdecken und zu fördern.

Leichtathletiktrainer Axel Richert hätte gern mehr Ahnung von klassischer Musik und verdiente sein erstes Geld mit dem Verkauf von Kastanien

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30. Dezember 2014, 00:33 Uhr

Unsere heutiger Interviewpartner ist vor allem den Kennern der Prignitzer Leichtathletik-Szene ein Begriff. Der Karstädter Axel Richert bildet beim SC Hertha und bei der LG Prignitz Talente aus und trainiert sie erfolgreich. Der Lehrer stellte sich unseren 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Prignitz?

Zu meinen Lieblingsplätzen in der Prignitz gehört das Rambower Moor, da man dort ganz entspannt joggen kann.
 

Was würden Sie als Bürgermeister sofort rückgängig machen?

Den Bau der Skaterbahn in Karstädt, da hier sehr viel Geld ausgegeben wurde, allerdings total vorbei an den Interessen der Jugendlichen. Heute ist es eine Müllhalde.

Wo kann man Sie in der Prignitz am ehesten antreffen?

Auf dem Sportplatz in Karstädt bzw. in der Löcknitzhalle.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit dem Sammeln von Kastanien, die wir anschließend an die damalige LPG verkauft haben. Damals war ich elf oder zwölf Jahre alt.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für einen Kassettenrekorder.

Was würden Sie gerne können?

Ich hätte gerne mehr Ahnung von klassischer Musik, da unsere beiden Töchter schon seit langer Zeit in verschiedenen Orchestern spielen.

Was stört Sie an anderen?

Das möchte ich nicht beurteilen, da ich nicht den Grund für das konkrete Handeln anderer Personen kenne.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über lustige Begebenheiten mit unseren Kindern aus der Zeit, als sie noch klein waren. Auf die kamen wir bei ihrem letzten Besuch zufälligerweise mal wieder zu sprechen.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Bei einer der zahlreichen Feierlichkeiten zu viel gegessen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Alle Menschen, die ihren ganz normalen Tagesablauf meistern, obwohl sie viele Rückschläge hinnehmen mussten.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Und plötzlich sind sie 13“, da dieses Buch auf amüsante Weise die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens erklärt.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Es gibt für mich im Fernsehen keine Sendung, die ich unbedingt sehen muss. Allerdings verpasse ich selten eine Leichtathletik-Übertragung.

Wo trifft man Sie eher: Im Kino, Kulturhaus oder auf dem Sportplatz?

Auf dem Sportplatz in Karstädt, da hier wöchentlich mindestens fünf Trainingseinheiten stattfinden.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Unsere Bildungsministerin, um ihr zu erklären, welche negativen Auswirkungen ihre Entscheidungen im alltäglichen Schulalltag haben. Allerdings glaube ich nicht, dass sie das wirklich interessiert.

Kochen Sie selbst und was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Ich selbst kann nicht kochen. Bei uns gibt es oft Gerichte aus der regionalen Küche. Im Herbst und Winter z.B. Knieperkohl. Das zähle ich zu meinen Lieblingsgerichten.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Zu Weihnachten haben unsere Töchter sehr oft – auf Wunsch – „ der Trommlerjunge“ auf ihrer Klarinette gespielt. Das waren immer sehr emotionale Augenblicke.

An welches Geschenk erinnern Sie sich gern und von wem bekamen Sie es?

Bei der Verabschiedung einer Trainingsgruppe bekam ich eine Laufuhr geschenkt, mit der ich beim Joggen aktuelle Information zum Lauftempo und -umfang abrufen kann.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte gerne einmal mit meiner Frau für mehrere Tage Island erkunden, allerdings nicht mit einem Touristenbus.

Was werden Sie als Rentner machen?

Wenn ich gesund bleibe, würde ich gerne einmal einen Marathon oder Halbmarathon laufen. Dazu fehlt mir momentan aber die Zeit zum Trainieren.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Stellen Sie die Fragen Herrn Günther Rönnburg, da sein Leben bis zum heutigen Zeitpunkt sicher sehr interessant war und immer noch ist.
 

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