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Sport mit Behinderten Menschen : Integration im Sport vorleben

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Aus der Redaktion des Prignitzers

„Sport, Spiel und Spaß“ – Landkreis Prignitz und Lebenshilfe Prignitz laden zum Sportfest ins Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion

von
erstellt am 03.Sep.2014 | 07:43 Uhr

Unter dem Motto „Sport, Spiel und Spaß“ laden der Landkreis Prignitz und die Lebenshilfe Prignitz übermorgen, am Freitag, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis zum ersten Integrationssportfest in das Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion ein. Das vielfältige Programm zum Zuschauen und zum Mitmachen beginnt um 8.30 Uhr.

Nach 16 Sportfesten für Menschen mit Behinderungen nun das erste Integrationssportfest. Ein neuer Name, aber es bleiben die gleichen Ziele und auch die Programminhalte verändern sich nicht. „Alle reden so viel von Integration und Inklusion. Wir wollen es versuchen. Es ist ein Anfang. Wir haben die Oberschulen in Wittenberge und Perleberg angeschrieben. Aus diesen beiden Schulen werden 60 bis 70 Schüler mit den Menschen mit Behinderungen zusammen die Wettkämpfe bestreiten“, erklärte Angelika Hahn, die Behindertenbeauftragte des Landkreises Prignitz

Zu dieser Veranstaltung werden insgesamt rund 300 Sportlerinnen und Sportler erwartet. Sie werden in zwölf Disziplinen ihre Kräfte messen und abschließend wohl auch viel Spaß bei einem Fußballturnier haben. „Die Oberschüler kommen mit ihren Lehrern. Diese können und sollen, wenn es an einigen Stationen Engpässe gibt, die Mitarbeiter der Lebenshilfe unterstützen und die Stationen dann auch mal besetzen“, beschreibt Angelika Hahn eine mögliche Aufgabe für Lehrer und Schüler.

Und Stationen sowie andere Programmpunkte gibt es reichlich. Eine Gymnastikgruppe, die mit flotter Musik zum Mitmachen einlädt, Leichtathleten, die Wurf-, Sprung- und Laufdisziplinen – darunter den 50 Meter-Schlängellauf und den Rollstuhlslalom – absolvieren, das Torwandschießen, ein Volleyballturnier sowie Geschicklichkeitswettbewerbe.

Aber es gibt auch Spaß zu erleben. Dazu zählt zum Beispiel ein kurzer Ritt auf einem Pferd , Steppaerobic, Tauziehen, Tischtennis oder die Taststrecke.

Wie beim Sportfest für Menschen mit Behinderungen wird es keine Ergebnislisten geben. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin bekommt einen Laufzettel, auf dem die Stationen, die er oder sie absolviert hat, vermerkt werden. Am Ende des Sportfestes kommen alle Laufzettel in eine große Box und es gibt eine Tombola. „Dann werden 50 bis 70 Gewinne gezogen“, berichtet Angelika Hahn.

Die Vorfreude auf Freitag ist bei Teilnehmern und Organisatoren groß. Die Idee scheint anzukommen. „Wir werden 2015 noch mehr Schulen in das Integrationssportfest mit einbeziehen. Dann aber vielleicht in Form von Abordnungen. Sonst platzt alles aus den Nähten. Und es macht keinem Teilnehmer Spaß, ewig an einer Station zu warten“, sagt die Behindertenbeauftragte.


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