Tischtennis : Ins Bundesfinale geschmettert

Die Tischtennis-Mädchen des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums vertreten Brandenburg beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“. Im Team sind (v. v. l.) Ha Ngoc Nguyen, Nele Richter, Stella Awe, Antonia Gerke, Karina Blumenthal und Anna Lena Thiermann. Es fehlt Luana Wietzki. Stehend Mario Geidel, Betreuerin Julia und Schulsportberater Frank Dannehl.
Die Tischtennis-Mädchen des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums vertreten Brandenburg beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“. Im Team sind (v. v. l.) Ha Ngoc Nguyen, Nele Richter, Stella Awe, Antonia Gerke, Karina Blumenthal und Anna Lena Thiermann. Es fehlt Luana Wietzki. Stehend Mario Geidel, Betreuerin Julia und Schulsportberater Frank Dannehl.

Tischtennis-Mädchen des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums erreichen Endrunde der besten deutschen Schulteams

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19. März 2016, 08:09 Uhr

Innerhalb eines Jahres feiert der Prignitzer Schulsport seinen zweiten großen Erfolg. Nach den Leichtathletinnen des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums schafften jetzt die Tischtennis-Mädchen des Marie-Curie-Gymnasium aus Wittenberge in der Wettkampfklasse (WK) III die Qualifikation für das Bundesfinale im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im April in Berlin. Die jungen Damen gewannen das Landesfinale von Brandenburg in Prenzlau.

Die Mädchen haben sich auf die Überholspur begeben. Erfolge mit Tischtennisteams gab es für das Marie-Curie-Gymnasium (MCG) schon vorher. Die Jungen der WK II belegten vor zwei Jahren beim Landesfinale Rang fünf, im vergangenen Jahr den dritten Platz und vor knapp vier Wochen wurden sie Landesmeister. Die Reise nach Berlin bleibt ihnen aber wegen einer Disqualifikation verwehrt.

„Wir haben im vergangenen Sommer mit dem Aufbau dieser Mannschaft begonnen. Und nach den ersten Trainingseinheiten haben die Mädchen gemerkt, dass es Spaß macht“, berichtete Mario Geidel, Lehrer am MCG und selbst Tischtennisspieler beim ESV Wittenberge, über die Anfänge des Teams. Der Siegeszug von Ha Ngoc Nguyen, Nele Richter, Stella Awe, Antonia Gerke, Karina Blumenthal, Anna Lena Thiermann und Luana Wietzki begann.

Und endete auch nicht im Landesfinale. „Ich war an diesem Tag mit den Jungen bei deren Landesfinale in Michendorf. Viel erwartet haben wir uns alle nicht. Und dann kam die erste SMS, dass die Mädchen zum Auftakt 5:4 gewonnen haben“, erzählte Mario Geidel. Es folgten zwei weitere 5:4-Siege der von Sebastian Gerloff und Kirsten Diehn betreuten Mädels und Rang eins stand fest.

Jetzt laufen die Vorbereitungen für das Bundesfinale vom 26. bis 30. April in Berlin. Bislang hatte Mario Geidel seine Schützlinge einmal in der Woche zum Training versammelt. Derzeit dürfen die Spielerinnen, die nicht beim ESV Wittenberge Mitglied sind, bei diesem Verein mittrainieren, bekommen also zusätzliche Übungsmöglichkeiten. „Wir werden auch in Berlin versuchen, unser Bestes zu geben. Aber wir haben keinen Druck, es ist schon ein Riesenerfolg, sich für das Bundesfinale qualifiziert zu haben“, sagte Mario Geidel. Das sieht auch der Prignitzer Schulsportberater Frank Dannehl so. „Wir werden ja immer als Rand von Brandenburg belächelt. Und nun schafft unsere kleine Prignitz mit jetzt zwei Sportarten den Sprung zum Bundesfinale, lässt dabei Sportschulen hinter sich. Das ist schon klasse“, lobte er.

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