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Fussball : In den Jubelmodus zurückkehren

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesklasse: Wittenberge/Breese erwartet Absteiger Schenkenberg. Weisen empfängt Rathenow, Perleberg in Neuruppin

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erstellt am 16.Mai.2014 | 08:20 Uhr

Die Fußball-Landesklasse West geht in ihre entscheidende Phase. Auch am 26. Spieltag (Morgen um 15 Uhr) steht der Kampf um den Staffelsieg im Blickpunkt. Veritas Wittenberge/Breese empfängt bereits um 14 Uhr im Ernst Thälmann-Stadion die Elf aus Schenkenberg. Eiche 05 Weisen hat Veritas-Verfolger BSC Rathenow zu Gast. Der andere Titelkonkurrent, Einheit Perleberg, tritt bei Union Neuruppin an. Um Punkte für den sicheren Verbleib in dieser Liga geht es für Pritzwalk (gegen Nauen) und Meyenburg (bei Falkensee/ Finkenkrug II).

FSV Veritas Wittenberge/ Breese – SV Empor Schenkenberg (Hinspiel: 3:1). Der bereits feststehende Absteiger zu Gast beim Tabellenführer – Schenkenberg als Aufbaugegner für den Ligaendspurt? So oder so, der Blick der Wittenberger geht nach vorn, sie wollen wieder das Gefühl eines Sieges auskosten und jubeln. Die Leistung war bei den jüngsten drei Partien nicht schlecht, nur die Resultate stimmten nicht. Das soll sich ändern. Genau wie die Mannschaft. Durch die jeweils 5. Gelbe Karte von Christoph Nitsche und Norman Hurlbrink ist Trainer Swen Bober gezwungen, sein Team umzubauen.

Die Gäste können die Saison locker ausklingen lassen. Ihr Gang in die Kreisoberliga steht fest. Aber zuletzt blieb Empor in drei Spielen ungeschlagen, holte einen Sieg und zwei Unentschieden.

SV Eiche 05 Weisen – BSC Rathenow 1994 (0:2). Spielt Weisen das Zünglein an der Waage? Seit drei Spielen ist das Team ungeschlagen. Zu spät, auch die Eichen sind bereits abgestiegen. Aber wer mit taktischem Geschick und viel Einsatz den starken Brandenburgern ein Unentschieden abringt, der braucht auch vor Rathenow keine große Angst zu haben. Und vielleicht kann die Elf von Trainer Ronald Hohn den Prignitzer Teams aus Wittenberge und Perleberg ein wenig Schützenhilfe leisten.

Pritzwalker FHV 03 – VfL Nauen (0:0). Aufatmen bei den so arg gebeutelten Pritzwalkern. Der doch etwas überraschende Sieg in Meyenburg bescherte die Rückrundenpunkte sechs bis acht. In der Hinrunde hatte die Beinio-Elf 28 Zähler gesammelt. Jetzt kommt mit Nauen ein echter Prüfstein. Der VfL hat sich mit 13 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen bis auf Rang vier vorgearbeitet.

Union Neuruppin – SSV Einheit Perleberg (2:3). Die Perleberger halten jetzt alle Trümpfe in der Hand. Gewinnen sie ihre noch ausstehenden fünf Spiele, sind sie aus eigener Kraft Staffelsieger und Aufsteiger. Aber mit der neuen Ausgangslage nimmt auch der Druck zu. Wie gehen die Einheit-Spieler damit um? Routine ist im Team vorhanden. Und die mittlerweile imposante Serie von 23:5 Toren und 23 Punkten aus den neun Spielen in diesem Jahr sorgt auch für breite Schultern. Nicht zu vergessen das Angriffstrio Björn Bauersfeld, Martin Behrend und Jens Theidig, das 39 der 57 Perleberger Tore erzielte.

SV Falkensee/Finkenkrug II – Meyenburger SV Wacker (1:2). Zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang (Platz elf), die Meyenburger sind so gut wie durch. Jetzt geht es zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Falkensee/ Finkenkrug, einer heimstarken Mannschaft. Dort will Wacker wieder an die Leistung des Veritas-Spieles anknüpfen.

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