Schulsport : In 16 Finals 3500 Kinder bewegt

DFB-Stützpunkttrainer und Schulsportberater Frank Dannehl (r.) mit Landes-Cheftrainer Detlef Wohlfahrt.
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DFB-Stützpunkttrainer und Schulsportberater Frank Dannehl (r.) mit Landes-Cheftrainer Detlef Wohlfahrt.

Schulsportberater und DFB-Stützpunkttrainer Frank Dannehl zieht eine erfolgreiche Bilanz der Serie 2013/14

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24. Juli 2014, 10:00 Uhr

Insgesamt 16 Wettkämpfe (Elf Kreis- und fünf Regionalfinals) des bundesweiten Schulwettbewerbs Jugend trainiert für Olympia fanden im Schuljahr 2013/14 im Landkreis statt. Dabei wurden rund 3500 Schüler bewegt. Aus Prignitzer Sicht mit sportlichen Erfolgen. Das ist die Bilanz des Prignitzer Schulsportberaters Frank Dannehl. Er kann auch als Stützpunkttrainer des Deutschen Fußballbundes (DFB) zufrieden sein. Zwei seiner Schützlinge schafften den Sprung an die Sportschule Cottbus und die Kreisauswahl holte den 2. Platz im Land.

„Diese Teilnehmerzahl ist nicht mehr zu steigern. Es sind in der Prignitz 21 Grundschulen und sieben weiterführende Schulen. Alle nehmen teil“, berichtete Frank Dannehl von der Grenze des Machbaren. Der Schulsportberater weiß auch, dass er ohne Helfer so ein Programm gar nicht bewältigen könnte. „Ich bedanke mich bei all denen, die mich auch in diesem Schuljahr wieder so toll bei den Wettkämpfen unterstützt haben. In erster Linie seien hier Dieter Ewert, Klaus Fritz und Manfred Pelen genannt“, erklärte er.

Höhepunkte des Schuljahres waren wieder die Leichtathletik-Wettkämpfe. Auch wenn die Prignitzer Schulen ohne Medaille blieben. Der 4. Platz des Gymnasiums Wittenberge in der Wettkampfklasse III im Land überzeugte, dagegen konnten die Mädchen des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums in der WK II beim Regionalfinale nicht an ihren Auftritt vom Kreisausscheid anknüpfen.

Vom Kreis- bis ins Landesfinale schafften es Prignitzer Schüler in einer anderen Sportart. „Wir haben erstmals ein Kreisfinale im Tischtennis mit 60 Teilnehmern ausgetragen. Die Jungen vom Wittenberger Marie-Curie-Gymnasium haben sich in der WK III über das Regional- bis in das Landesfinale gespielt“, berichtete Frank Dannehl.

Eine Premiere gab es auch mit dem kombinierten Kreis- und Regionalfinale der Schwimmer in der Prignitzer Badewelt. „Beide Wittenberger Grundschulen haben sich für das Landesfinale qualifiziert und dort jeweils Platz vier belegt. Damit bin ich sehr zufrieden“, sagte der Schulsportberater. Und dankte den Helfern: „Ohne die Unterstützung durch den SC Delphin Wittenberge hätte wir einen Wettkampf auf diesem Niveau gar nicht ausrichten können.“

Den Schulfussball sieht Dannehl auf einem guten Weg, auch im Handball wird „einiges gemacht“. Nur im Volleyball ist nach seiner Meinung zu merken, dass es in den Vereinen doch an Nachwuchs fehlt. An die Aufnahme von Trendsportarten in das „Jugend trainiert“-Programm ist vorerst nicht gedacht. Die Konzentration gilt weiterhin den traditionellen, auch olympischen Sportarten.

Noch einmal zurück zu den Höhepunkten: Dazu zählte auch der Sepp Herberger-Tag in Karstädt. An der in Brandenburg nur an zwei Orten ausgetragenen Fußballveranstaltung (die andere Station war Cottbus) beteiligten sich zwölf Prignitzer Schulteams. Sie spielten ein Turnier und absolvierten unter den Augen von Landes-Cheftrainer Detlef Wohlfahrt Technikübungen. Auch hier bekam Frank Dannehl Unterstützung, Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums in Perleberg fungierten als Kampf- und Schiedsrichter.

Am DFB-Stützpunkt in Perleberg und der Außenstelle in Putlitz werden derzeit 35 junge Kicker im Alter von neun bis zwölf Jahren ausgebildet. Mit Erfolg. Die (mit OPR gemeinsame) Kreisauswahl der AK 10 belegte bei der Endrunde Platz zwei. Mit den Pritzwalker Paul Telschow und Henry Jose schafften wieder zwei Prignitzer Talente den Sprung nach Cottbus zur Sportschule.

„Besonders habe ich mich gefreut, dass die E-Junioren von Veritas mit Trainer Wolfgang Franek Landesmeister geworden sind. Überhaupt ist die Zusammenarbeit mit den Prignitzer Vereinen gut. Ein Steffen Stolz in Weisen zum Beispiel hat immer ein offenes Ohr“, erzählte Frank Dannehl. Und dann fügte er hinzu: „Vor allem im Stützpunkt ein Dank an die Eltern. Wenn die nicht wären…“

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