Leichtathletik : Im Wechselbad der Gefühle

Die Staffel des SC Hertha Karstädt I (M.) entschied die Konkurrenz bei den Jungen U10 für sich.
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Die Staffel des SC Hertha Karstädt I (M.) entschied die Konkurrenz bei den Jungen U10 für sich.

Junge Athletin steht nach Staffel-Enttäuschung wieder auf und gewinnt Gold im Rundenlauf

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20. November 2017, 22:27 Uhr

Bei den Hallen-Kreismeisterschaften der Leichtathleten in der Karstädter Löcknitzhalle kämpften 108 junge Sportler um die 58 Titel in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen. Die meisten Goldmedaillen gewann der SSV Einheit Perleberg mit 20, dicht gefolgt vom SC Hertha Karstädt (19). Die LG Prignitz stellte 14 Kreismeister, fünf Titel gingen an den ESV Wittenberge (wie gestern kurz gemeldet).

„Es lief alles hervorragend. Wir haben die älteren Athleten als Wettkampfrichter mit eingebunden. Die wissen, wie das funktioniert und so klappte es prima“, freute sich Axel Richert, der mit der Leichtathletik-Abteilung des SC Hertha Karstädt die Meisterschaften sehr gut ausrichtete. Ein Beispiel dafür: Es gab keinen Zeitverzug.

Dafür gab es einige Nachwuchsathleten, die gleich mehrere Titel abräumten. Allen voran Leni Giese von der LG Prignitz in der Jugend W12. Sie holte Gold über 30 m (4,8 Sekunden), 1000 m (1:14,0 Minuten), im Dreierhopp (6,22 Meter) sowie mit der Staffel. Gleiches gelang Luca Starck bei den Jungen der Altersklasse U12. Der für Einheit Perleberg startende Athlet siegte über 30 m (4,8 sec.), im Dreierhopp (6,39 m), beim Medizinballstoßen (9,49 m) und ebenfalls mit der Staffel über vier Runden. Und auch Daniel Riedner (M10) sammelte gleich vier mal Gold: Über 30 m (4,9 sec.), im Dreierhopp (5,98 m) und Medizinballstoßen (7,90 m) sowie mit der Staffel über die vier Runden.

Auf Titeljagd gingen auch in der M13 Louis Sachse und Samuel Wolter (beide LG Prignitz), die auf dem Podest drei mal ganz oben standen. Das gelang auch Vincent Berlin (Einheit Perleberg/M8), Juliane Schmidt (LG Prignitz/W13), Frederike Jaeger (SC Hertha Karstädt/W11), Melina Kösterke (ESV Wittenberge/W8) sowie Enya Krüger (Einheit Perleberg)in der W7.

Letztgenannte erlebte übrigens schon in noch sehr jungen Jahren ein sportliches Wechselbad der Gefühle. Nach Siegen im Dreierhopp und über die 30 Meter freute sie sich auf die Staffel. In dieser wurden mehrere Altersklassen zusammengefasst. Doch als jüngster Jahrgang hatten Enya Krüger und ihre Mitstreiterinnen gegen die zumeist ältere Konkurrenz keine Chance und belegten Platz vier. Es flossen die Tränen. Auch bei der Perlebergerin. Doch die schüttelte sich nur kurz und distanzierte anschließend die Konkurrenz beim ihrem Sieg im Lauf über die vier Runden um fünf Sekunden.

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