Fussball : Im Sturm steckt der Wurm

Nicht nur in dieser Szene gab es kein Durchkommen für die Perleberger Younes Djarra, Martin Behrend, Christian Becken und Frederik Töpfer (v. l.) gegen die Babelsberger Abwehr.
Nicht nur in dieser Szene gab es kein Durchkommen für die Perleberger Younes Djarra, Martin Behrend, Christian Becken und Frederik Töpfer (v. l.) gegen die Babelsberger Abwehr.

Einheit Perleberg kassiert 0:1-Heimniederlage gegen Fortuna Babelsberg

23-11368052_23-66107971_1416392404.JPG von
17. November 2019, 23:23 Uhr

Der SSV Einheit Perleberg hat ein Problem: Der Offensive der Mannschaft fehlt momentan die Durchschlagskraft. Das wurde wieder einmal deutlich bei der 0:1 (0:1)-Heimniederlage in der Fußball-Landesliga Nord gegen Fortuna Babelsberg. Die Perleberger verbleiben somit auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Insgesamt gesehen war es wenig Erwärmendes, was die beiden Teams den 92 Zuschauern auf dem Jahnsportplatz bei ungemütlich kühler Witterung boten. Auf beiden Seiten gab es nur wenige torgefährliche Situationen. Das war vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass bei beiden Mannschaften zahlreiche Akteure fehlten, die Trainer ihre Teams umstellen mussten.

Die Gastgeber hatten im Vorfeld eine Umstellung angekündigt. Wollten offensiver agieren. Deshalb unterstützte Martin Behrend das Angriffsduo Younes Djarra und Lukas Schulze. „Was wir vor hatten, das hat nicht geklappt. Martin ist auch angeschlagen ins Spiel gegangen“, sagte Einheit-Trainer Maik Arndt zu dem misslungenen Plan.

Doch auch die Babelsberger rissen vorn keine Bäume aus. Aber sie nutzten zumindest eine der wenigen Chancen. Zu einem für die Perleberger denkbar ungünstigem Moment. Philipp-Justus Kautz (43.) köpfte – am kurzen Pfosten stehend – eine Ecke zum Tor des Tages ins Netz und bescherte seinem Coach David Karaschewitz an dessen Geburtstag drei Punkte. Denn in der Schlussphase erhöhte Einheit den Druck, war aber nicht zwingend genug, um den Ausgleich zu erzielen.

„In den entscheidenden Phase machen wir einfach zu viele Fehler. Die Abwehr steht gut, wir erobern den Ball, aber dann geben wir ihn nach zwei, drei Pässen wieder her. Das war diesmal extrem. Babelsberg wirkte ballsicherer. Außerdem waren wir träge, es fehlte die Schnelligkeit“, erklärte Maik Arndt, der mit seiner Elf am Samstag beim Spitzenreiter in Schwedt antreten muss. Dann hoffentlich zumindest wieder mit den diesmal fehlenden Denny Feilke, Marvin Gramsch und Thomas Brackrock.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen